Ziele

22.01.14: Einzug in’s externe Promovierstübchen

06.12.13: Vorarbeiten abgeschlossen.

22.12.12: Selbstzahler sucht Promovierstübchen Zimmer reserviert… Wie es dazu kam, ist hier zu lesen.  😉

Nachtrag vom 22.02.2012: Als bisheriges Ergebnis der Arbeit mit diesem Blog und dem Verfassen der dazu gehörigen Hausarbeit werden von mir inzwischen auch eigene Ideen verfolgt. Davon unberührt bleibt das Ideal, ein eigenes Thema mit dem Forschungsinteresse der zukünftigen Betreuungsperson zu verbinden und eine wissenschaftliche Arbeit als „Externe“ zu schreiben.

Dieses Weblog in Form eines Lerntagebuches aus dem Mastermodul 1 (WS 2011/12) soll sich allgemein mit der Thematik Forschung in der Bildungswissenschaft und speziell mit möglichen Themen sowie verschiedenen Wegen, die zu einer Forschungsarbeit führen können, auseinandersetzen.

Ausgangspunkte sind erstens das eigene Interesse am Verfassen einer wissenschaftlichen Arbeit und zweitens eine Bemerkung von Prof. Dr. Astrid Kaiser, Erziehungswissenschaftlerin an der Universität Oldenburg, in einem Interview: „Mich beschäftigt das Thema schon lange, aber ich habe nie jemanden gefunden, der das genauer untersuchen wollte“ (Trenkamp, 2009). Dieser Fall soll nicht Gegenstand des Weblogs werden. Vielmehr geht es um die Frage, ob es noch weitere Wissenschaftler oder Wissenschaftlerinnen gibt, die Themen bereit halten und nach Forschenden suchen, die sich eines solchen Projektes annehmen wollen.

Die genannten Ausgangspunkte könnten im Blog verschmelzen: Lehrende fänden an wissenschaftlicher Arbeit interessierte Menschen und die zukünftig Forschenden hätten eine Chance, sich individuell mit einem Thema zu beschäftigen. Individuell soll hier bedeuten, dass die Arbeit nicht im Rahmen einer wissenschaftlichen Tätigkeit an einer Universität angefertigt werden wird.

In diesem Blog sollen zunächst Wege zur Promotion unter den Aspekten Alter, nichtwissenschaftliche Berufstätigkeit, Themen- und Betreuerfindung beschrieben werden.

Letztlich könnte dieses Forschungsjournal anderen Interessierten auch als Hinweis auf „Holzwege“ dienen und sie vor Irrwegen bewahren.                          

Quelle: Trenkamp, O. (2009). Ungerechte Grundschullehrer: „Auch der intellegente Kevin ist dumm dran“. Retrieved from http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,649736,00.htm

 

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18 Gedanken zu „Ziele

  1. Ich verstehe nicht so richtig, warum du dir darüber Gedanken machst, welcher Prof. keine Leute für offensichtlich uninteressante Themen findet. Willst du hier wirklich eine akademische Kontaktbörse aufmachen?

    Wenn du aber selber promovieren willst, wäre es doch ratsamer, du würdest dir mal relevante Promotionsordnungen durchlesen und dann einfach auf einen Prof. zugehen, der ein Thema, das dich richtig brennend interessiert, betreuen könnte.
    Wenn der dann keine Zeit oder Lust hat, wird er dir Kolleginnen und Kollegen nennen, für die dein Thema spannender wäre. Und so kann dann der Topf zum Deckel finden… ganz ohne virtuelle Kontaktbörse… „Man muss nur reden mit die Leut“, sagte schon meine Großtante Hildegard 🙂

  2. Ob Themen (un)interessant sind, ist sicher eine Frage der Perspektive und es liegt außerhalb meiner Möglichkeiten, diesen Punkt zu bewerten.
    Und, ja: Falls es eine Kontaktbörse dieser Art noch nicht gibt, könnte dieses Blog durchaus ein Anfang dafür sein. Solltest Du ein solches Forum kennen, würde ich mich über eine Nachricht von Dir mit entsprechendem Link freuen!
    Die Links zu Promotionsordnungen werden in einer der nächsten geplanten Kategorien zu finden sein.
    Ebenfalls wird es eine Kategorie Bücher/Literatur geben, die u. a. auch Wege zur Promotion beschreiben. An dieser Stelle nur so viel: das von Dir erwähnte Vorgehen ist dort ebenfalls empfohlen. „Einfach“ wird es dadurch jedoch nicht.

  3. Meinst du wirklich? Ich denke, wenn du wirklich für ein Thema brennst, und die Voraussetzungen der Promotionsordnung erfüllst, dann dürfte das doch kein Problem sein. Wo siehst du denn die Probleme? Hast du schon das Gespräch gesucht?
    Eigentlich ist es doch auch im Interesse des Prof.´s Leute zu finden, die in seine Richtung weiterforschen. Das steigert doch sein Renommee. Und damit wird das ganze dann zu einer Win-Win-Situation. Insbesondere der Doktorand über 40 bringt zudem unheimlich viel Wissen mit und macht diese Arbeit damit deutlich wertvoller, wenn er seinen beruflichen Kontext in eine solche Arbeit einbringen kann…

  4. Die Vermutungen aus Deinem letzten Abschnitt haben mich zum Thema dieses Blogs geführt. Ob es wirklich so ist, dass Professoren Forscherinnen suchen, ob das Alter und/oder die Berufstätigkeit dabei eine Rolle spielen, werde ich hoffentlich herausfinden.
    Das führt mich zu Deinen Fragen: Schon vor Beginn des Masterstudiums hatte ich viele Fragen im Kopf, deren Antworten immer wieder neue Baustellen eröffneten. Daraus ein Thema zu formulieren, halte ich für verfrüht.
    Da Du so direkt fragst: Bisher wurde das Gespräch mit mir gesucht. Vor 20 Jahren habe ich mich allerdings noch nicht in der Rolle einer Forscherin gesehen, weil ich nicht an der Uni bleiben, sondern unbedingt in den Schuldienst gehen wollte. Weil ich diesen Beruf bis zur Rente ausüben will, gehe ich eben den nicht „einfachen“ Weg. Das heisst, dass ich nun auf die entsprechenden Personen zugehen muß und in dieser persönlichen Komponente liegt momentan der Hase im Pfeffer. Aber, ich werde berichten, schließlich handelt es sich hier schlicht um ein Lerntagebuch.
    Übrigens hätte ich nicht damit gerechnet, schon in den ersten drei Tagen seit Bestehens des Blogs Kommentare zu erhalten. Dafür an dieser Stelle ein Dankeschön an Dich als Verfasser des ersten Kommentares!

  5. Gedankengänge: nicht meine Richtung! – erst lesen, dann denken – nicht meine Richtung? – er kann Gedanken lesen, mein Spiel-Beitrag („Parallelen“) für heute ist doch eben erst raus! – das wäre was für mich – noch einmal lesen – „melde dich“ – paßt einwandfrei zum Blogthema!
    Problem: keine Lizenz zur Lehrerausbildung (Lösung: verlockender Gedanke)

  6. Was ist öffentliche Wissenschaft? Was ist großartig (daran, sich öffentlich mit einem Lerntagebuch zu entblöden)?

    Nachtrag: erst lesen (und zwar alles!), dann schreiben!

  7. Pingback: Promotionsordnungen | Forschungswege

  8. Pingback: Zum Einjährigen | Forschungswege

  9. Pingback: XING, Facebook und Co. | Forschungswege

  10. Pingback: Reinmann: Hochschuldidaktik – unbelehrbar? « Gedankenspiele

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