Das war’s!

Nachtrag: Hier geht’s weiter mit dem Thema „Hörsaalspiele“. 😉

„Abstract“. Gesucht unD gefunden – Blogziel erreicht.

Unverschämtes Glück. Am Anfang wAr es pure Langeweile, aber sie brachte mir die Neugier zurück: War’s das? – In der WeihNachtszeit 2011 erhielt ich die ersten Kommentare von P9 auf ArtiKel in diesem Blog und ich erinnere mich noch sehr genau daran, wiE ich mich darüber wunderte: Was soll das? Ist das ein Witz? Das alles konnte unmögliCh ernst gemeint sein! Es wurde eine aufregende Zeit; lang genug, um Anlauf zu nehmen. – Der Geburtstag von Martin Luther im Jahr 2012 erschien mir ein geeignetes Datum, um P9 nach einer Zusammenarbeit zu fragen. EigentlicH war das wieder so ein Ding der Unmöglichkeit: Ein Thema – ein Wort – ein Widerspruch! Außerdem „kannte“ ich diese Person zwaR aus Blogbeiträgen und verschiedenen Videos. Doch umgekehrt hatte sie nicht die geringste Ahnung von mir. Wie verrückt muss man sein, bei dieser Konstellation eine Anfrage zu stellen? Gab es nicht -zig Leute, die scharf auf eine gemeinsame Arbeit mit diesem Menschen waren? Was wäre, wenn inzwischen ein anderer ausgerechnet „mein“ Thema von der Seite mit den vIelen Ideen bearbeiten durfte? Glücklicherweise kamen mir solche Bedenken in dieser Wucht erst, nachdem ich die Mail abgeschickt hatte und daS große Bibbern einsetzte.

Die Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten und am liebsten hätte ich die gute Nachricht soforT in einem Beitrag verbraten: Ich habe mein Blogziel erreicht! Strike! Es funktioniert! Doch das Pflänzchen war viel zu zart, um schon der Öffentlichkeit ausgesetzt zu werden; es konnte schließlich noch eIne Menge schiefgehen mit so vielen Unbekannten in nur einer Gleichung. In die Freude mischte sich nämlich bald wieder die Frage, warum dieser fremde Mensch mir beim Erreichen meiner Ziele behilflich sein wollte? Ich sehe das Vergnügen nur auf meiner Seite; den Rest kAnn ich mir bis heute nicht erklären. Woher kommt z. B. dieses grenzenlose Vertrauen? Aber eines habe ich inzwischen erkannt: Das Projekt trägt genau wie dieses Weblog sämtliche (!) Merkmale voN „Spiel“…

Die Formalien konnten innerhalb weniger Tage dank Jürgen Cholewa und Ann-Christin Elischer von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg sowie Martina Wetzel, Sonja Tewinkel und Carola Babinecz von der Hochschule für Musik und Tanz Köln noch vor Weihnachten 2012 geklärt werden. Es begann eine wunderbare Zeit, die ich nur mit Büchern und Blogbeiträgen verbringen durfte. Doch immer wieder wurde dieser Rausch von den Zweifeln des Anfangs unterbrochen: WaS passiert, wenn P9 merkt, wie viel Wissen mir noch fehlt? Kann ich dieses Spiel gewinnen oder werde ich es versemmeln? Wie weit reicht die Geduld dieses Menschen in der Zusammenarbeit?

Im Mai 2013 war es dAnn erst einmal vorbei mit der Gemütlichkeit: Ich sollte beginnen, einen Forschungsplan zu schreiben, obwohl mich just in jenem Augenblick wieder das Gefühl der großen AhnuNgslosigkeit überfiel.

Am Tag des Hl. Nikolaus‘ 2013 wurde der Plan schließlich eingetütet und abgeschickt. Es fühlte sich aN, als hätte ich dAs schönste Weihnachtsgeschenk bekommen.

Seit heute halte ich die MitteilunG in den Händen, dass ich offiziEll forschen darf, also, so ganz richtig. Und wenn einem so viel Gutes widerfährt, dann ist das einen kleinen Höhenflug wert. Tja, ein SpieL ist zwar zu Ende, aber das neue schließt sich praktisch nahtlos an. Freunde der gepflegten Forschung: Ich komme! *Honigkuchenpferdgrinsen*

PV „Experteninterview und Qualitative Inhaltsanalyse“

Das Modul 2A „zieht sich“ bzw. ich „schiebe“ es schon seit zwei Semestern. Zuerst wollte ich dafür ein eigenes Thema finden, obwohl ich mich schon vor zwei Jahren für die „Hörsaalspiele“ aus der „unbewachten Goldgrube“ (oh, umgezogen, jetzt hier) entschieden hatte. Seit einer Weile sichte ich Literatur zu diesem Thema und „hänge“ nun an verschiedenen Formulierungen in den Anforderungen zur Hausarbeit, die im Modulhandbuch aufgeführt sind. Glücklicherweise bietet die FernUniversität in Hagen ihren Studierenden Präsenzveranstaltungen (PV) zu verschiedenen Modulen an. Für 2A fand die Veranstaltung an diesem Wochenende in Erfurt unter der Leitung von Karin Krey statt. Der zweite Tag erschien mir dabei methodisch besonders geschickt geplant, mit vielen Beispielen sowie abwechslungs- und ergebnisreich.

Im Mittelpunkt des ersten Teils der PV standen allgemeine Fragen zum Wissenschaftlichen Arbeiten und speziell zu den qualitativen Methoden, z. B.: Was bedeutet „Empirische Sozialwissenschaft“? Warum ist die Inhaltsanalyse ein deduktives Verfahren? Wer kommt als Interviewperson (IP) in Frage? Was bedeutet „modifizieren der Hypothesen“? Welche Gütekriterien müssen in der qualitativen Forschung erfüllt sein? Warum benötigt man überhaupt Hypothesen? Ist z. B. das Alter der IP für die Forschungsfrage von Bedeutung und wie wird es möglichst unfallfrei erfragt?

Einige Besonderheiten im Modul 2A waren wichtig für mich. Die Quelle nach wörtlichen Zitaten mitten im Satz statt erst an dessen Ende zu nennen oder Ziffern schon ab zehn in Zahlen zu schreiben wäre mir z. B. nicht in den Sinn gekommen. Entsprechend verwirrt war ich am Ende des ersten Tages. Die Auflösung erhielt ich später von Maik. Das zählt eben zu den Vorteilen solcher Veranstaltungen: Man lernt neben den Dozenten auch die Mitstudierenden ‚mal „in echt“ kennen, wie z. B. Daniela und Marc.

Der zweite Tag begann mit einer freiwilligen (!) Aufgabe: Wir sollten aus einem kurzen Text eine Hypothese ableiten, diese Ableitung in zwei Sätzen begründen und dabei ein wörtliches Zitat verwenden. Die Herausforderung dabei bestand für mich (1) im frühen Vormittag, (2) der Zeitvorgabe und (3) dem Wort „ableiten“. Wir durften die Lösung anonym abgeben und das fand ich sehr gut! Die folgende Gruppenarbeit, aus einer vorgegebenen Forschungsfrage mögliche Themen und Fragen für den Leitfaden zu entwickeln sowie damit im Rollenspiel (!) ein Interview zu führen, erledigte ich mit Anna und La Go. Ich fing an, mich mit der Methode wohl zu fühlen und im Rückblick meine ich, dass dies auch an der Spielsituation gelegen hat. Das „Spiel“ ist einfach mein Thema!

Nach einigen technischen Tipps zur Aufnahme des Interviews konnten wir zum Abschluss anhand eines kurzen Auszugs aus einem Transkript die Bildung von Kategorien nach Mayring üben. Das machte mehr Spaß, als anfangs von mir erwartet und brachte mich zusammen mit der Auswertung der Einzel- und Gruppenarbeiten auf den Gedanken, endlich damit zu beginnen, die Spiele „einzutüten“.

„du bist eine dumme kuh!“

Chester hätte es wissen müssen. Gestern Nacht schlug mir per Facebook die Botschaft aus der Überschrift mitten in’s Gesicht. Ich musste eine Weile nach Luft schnappen, bevor ich versuchte, darauf zu antworten, denn ebenfalls gestern hatte ich mich für das Wintersemester an der FernUni Hagen zurück gemeldet.

Schon vor meiner Schulzeit hörte ich solche Sprüche mehr als einmal. Mitschüler/-studenten, auch einige Lehrer und Anverwandte meinten, mir gegenüber ihren Unmut über vermutete oder tatsächliche Dämlichkeit – wer weiß das schon? – zum Ausdruck bringen zu müssen. Manchmal in der obigen Form, viel öfter aber subtiler, z. B. mit dem Satz: „Kunst kommt von Können und nicht von Wollen, sonst hieße es ja Wunst.“ Gehört, geübt, verinnerlicht, verdrängt.

Ich mag diese direkte Ehrlichkeit mehr als das Getuschel hinter meinem Rücken. Durch ständige Wiederholung, ein methodisches Mittel in der Lehre, birgt sie allerdings ein Problem in der Selbstwahrnehmung. Würde nämlich plötzlich jemand sagen: „Das hast Du gut gemacht“, besteht nunmehr die Gefahr des Unglaubens beim Adressaten. Der thematisierte Unglaube wiederum könnte Irritationen beim Sender auslösen. Ein Teufelskreis! Beide Einschätzungen (dumm – gut) sind für den Sender wahr. Auch für den Empfänger der Urteile können sie irgendwann wahr werden, wenn das Denken zu Handlungen führt.

Heute früh erfuhr ich im Blog von Oliver Tacke von einem Projekt der TU Braunschweig. Ich finde es mutig von den Autoren, dort ihre Beiträge zu veröffentlichen. Mit einer breiten Angriffsfläche bietet sich schließlich auch die Möglichkeit, die eigene Arbeit zu reflektieren und, falls notwendig, zu verbessern. Als ich einige der Artikel las, wurde mir allerdings schlagartig klar, dass ich mich bezüglich der Hausarbeit im Modul 2A mit dem wunderschönen Thema „Hörsaalspiele“ gründlich verwählt habe. Es nützt nichts, einen Baustein hinzuzufügen, wenn der Grundstock fehlt. Mit anderen Worten: Wer lehren will, muss wissen, wie Lehren funktioniert. Man kann kein Haus bauen, indem man mit dem Dach beginnt. Das Fundament trägt die Mauern. Die Mauern wiederum können aus vielen Steinen zusammen gesetzt werden und dabei ist eine bestimmte Reihenfolge nötig. Ich stelle mir all‘ die schlauen Leute an der Uni vor, die sich am Anfang ihrer Lehre – das ist unbeabsichtigt doppeldeutig – ihr Wissen darüber, wie Unterrichten überhaupt oder vielleicht besser ginge, mühsam zusammen suchen müssen. Misserfolge, auch auf Seiten der Lernenden, sind damit vorprogrammiert. Für die Hochschuldidaktik stünden aus meiner Sicht im Moment viel grundlegendere Themen an, als es die „Hörsaalspiele“ sein könnten.

Das Schlimme daran ist, dass ich bereits vor mehr als einem Jahr einen ersten Hinweis auf meinen Irrtum erhielt und ihn nicht deuten konnte. Christian Spannagel kommentierte in diesem Blog und wir fragten fröhlich aneinander vorbei, was die Lizenz zum Lehren an Hochschulen betraf! Damals ging ich noch davon aus, dass alle Dozenten an Universitäten das Unterrichten gelernt hätten. Nach ein paar Büchern und Artikeln über Hochschuldidaktik hätte mir der Irrweg ebenfalls auffallen müssen (z. B. hier).

Nun könnte man ja der Meinung sein, dass ein Einzelfall noch nicht ausreicht, um Aussagen über den Geisteszustand zu verallgemeinern. Hier liegt aber kein Einzelfall vor! Seit zwei Wochen verfolge ich eine Diskussion, die im letzten Beitrag (hier) sehr deutlich zeigt, dass mir der Kern bisher noch verborgen blieb. Die Fortsetzung der Diskussion auf Twitter und Beiträge im Blog von Jean-Pol Martin liefern das gleiche Ergebnis. Die Frage, ob nun von Fremden oder mir gestellt,: „Verstehst Du das?“ muss ich immer öfter mit „Nein!“ beantworten. Maslow meint, dass auch „vollständig und deutlich unkreative Menschen“ Wissenschaftler werden können. Aber, wer hat jemals eine dumme Kuh forschen sehen?

Maslow: Motivation und Persönlichkeit

Schon auf der ersten Seite begegnet mir der Begriff „Menschenbild“, der sich erst vor etwa einem Jahr in mein Denken geschlichen hat (danke, @Jeanpol!). In Maslows Buch geht es um „eine andere Philosophie der menschlichen Natur, ein neues Menschenbild“ (S. 7). Und gleich weiter an’s Eingemachte: Die „Philosophie des sinnvollen Lebens ist […] verfehlt oder zumindest unreif“ (S. 14). Ebenso besagt die Nörgelei-Theorie nichts Gutes: „… hier sieht es aus, als hätten wir noch immer nicht diese ewig gültigen Lektionen gelernt, nämlich, daß, wenn wir erreicht, wonach wir uns gesehnt haben, […] der ganze Prozeß von neuem beginnt“ (S. 16). An dieser Stelle könnte ich das Buch schon wieder schließen, denn ich ahne, was ich mir damit eingebrockt habe. Aber, gemäß der Nörgelei-Theorie will ich natürlich mehr

Spanische Rosen

Um es gleich vorweg zu nehmen: Es ist alles „massiv“ in Ordnung! 😉

„Chester hätte es wissen müssen,

Sie hätte es wissen müssen, wie’s kommt.

Daß bei all dem Gold dieses Unwetter folgt“ (aus: 3/4 Mond).

M wie massiv.  Einzeln – kein Problem, in der Masse – ein Alptraum schlechthin.

M wie MOOC. Als ich mich in den Weihnachtsferien für die erneute Belegung des Moduls 2A im neuen Semester entschied, hatte ich mich bereits „Blond und blauäugig“ für den MOOC13 angemeldet. Ich folge den MOOC-Aktivitäten ungeplant passiv – und verstehe nur Bahnhof… Ich kann die Zielorientierung dort nicht erkennen. Außerdem plagt mich das schlechte Gewissen, andere Leute zu dem Kurs motiviert zu haben und nun selber die Sache einfach nur zu beobachten.

M wie Mail. Zu Beginn diesen Jahres fasste ich den Entschluss, sämtliche ehrenamtliche Tätigkeiten aufzugeben nach dem Motto: Ganz oder gar nicht! Als ich in der Biwi-Lounge der FernUni Hagen schrieb, dass ich meine Arbeit im Tutorenteam beende, verstopfte sofort mein E-Mail-Postfach mit besorgten Anfragen. Selbstverständlich bekommt jeder eine Antwort. Es ist alles in Ordnung.

M wie Mensch. Meiner Statistik-Patengruppe bleibe ich treu, so lange es noch Fragen zur Klausur am 06. März gibt. Im Sommersemester werde ich keine neue Patenschaft übernehmen. Ist das egoistisch? Vielleicht. Einerseits ist es schön zu beobachten, wie das Verständnis der Gruppe für die Aufgaben wächst. Andererseits will ich jedoch die Angst der Kandidaten vor der Prüfung nicht mehr spüren müssen. Solche starken und gleichzeitig sinnlosen Emotionen!

M wie Mephistopheles. Im „Untergrund“ beschäftige ich mich mit einem Thema, welches mich seit einem Jahr nicht mehr loslässt und in das ich nun langsam eintauche. Genau so, wie ich es mir vorgestellt und gewünscht habe. Am liebsten würde ich dort nicht nur weiter ein-, sondern selber völlig untertauchen; als meine Art des Studiums in Einsamkeit und Freiheit. – Ginge es mir besser, wäre es nicht auszuhalten!

Eine kleine Spielidee

Anfang Dezember erschien im Blog von @kusanowsky der Beitrag „Die Infantilisierung der Wissenschaft“. Auf das dortige Video von Christian Spannagel wurde ich kurze Zeit vorher per Facebook aufmerksam und konnte mir somit noch unabhängig vom Text und von der Diskussion im Blog meine Meinung dazu bilden. Die ersten Eindrücke: 1. Der Mitschnitt war für mich zu kurz. – 2. Das „informelle Gespräch“ (Zarius, 1985) an den Anfang einer Vorlesung zu stellen, lenkt die Gedanken darauf, es könne sich auch im weiteren Verlauf um eine interaktive Veranstaltung handeln. – 3. Die „Gummibärchen-Methode“ scheint nicht nur im Schulbereich verbreitet zu sein, dort allerdings eher am Ende einer Unterrichtsstunde. (Es sollte wieder Schulzahnärzte geben.) Auffällig war dabei jedoch, dass mit den Fledermäusen sowohl ein Übergang zwischen Internet und Vorlesung geschaffen als auch Motivation für den Vortrag, da am Beginn verteilt, angelegt wurde. – 4. Das Wortspiel „Graf Count“ honorierten die Zuhörer weniger mit hörbarem Lächeln als dessen Visualisierung durch eine Handpuppe.
Obwohl ich den Beitrag mehrmals gelesen habe, bin ich mir bis heute nicht sicher, ob ich ihn überhaupt richtig verstehe. Allerdings sind mir in der anschließenden Diskussion einige Wörter besonders verständlich aufgefallen: Spaß, Humor, Freude – oft in Verbindung mit Wissenschaft. Letztlich hatte ich den Eindruck, der Autor will selber nur spielen: Mit Worten, mit Kommentaren, mit dem Nicht-Wissen um seine Person, mit den Lesern und den Schreibenden. Ja, auch ich habe mich hinreißen lassen und dort mitgespielt. Die größten Fettnäpfe lauern schließlich in anderen Blogs. Dieses „Spiel“ hatte jedoch auch eine positive Seite für mich, denn es lenkte meine Gedanken auf einige Fragen, z. B.: Was sind Spiel, Spaß, Freude und wie würde sich deren gezielter Einsatz in Vorlesungen auf die Lernmotivation der Studierenden auswirken? Sind Erwachsene überhaupt bereit, während des Studiums spielend zu lernen? Ist es eine ihrem Alter angemessene Form des Lernens? Wie müßten Lernspiele für diese Zielgruppe/n konzipiert sein? Wie könnten verschiedene mobile Alltagsgegenstände der Vorlesungsteilnehmer (Handy, Tablet, Laptop) oder Soziale Netzwerke (Facebook, Twitter) in Lernspiele innerhalb einer Lehrveranstaltung einbezogen werden? Welche spielerischen Elemente werden bereits von Lehrenden in ihren Vorlesungen eingesetzt? Was „sagt“ die Forschung zu diesem Thema? Immerhin gibt es eine Spielwissenschaft!
Teilweise könnten ein paar der  o. g. Fragen vielleicht schon mit der Statistik dieses Blogs beantwortet werden. TopArtikel271212Die Gründe aber, warum ausgerechnet die beiden Beiträge mit Spielen zur Klausurvorbeitung in kurzer Zeit ungewöhnlich oft im Verhältnis zu anderen Artikeln aufgerufen wurden, erfahre ich dadurch nicht. Es wird also Zeit, diese Spiel-Sache mit und nach allen Regeln der Wissenschaft zu untersuchen. Eine Vorüberlegung zu diesem Thema habe ich in meinem neuen Zettelkasten „Gedankenspiele“ abgelegt. Natürlich freue ich mich auch dort über treue Begleiter. Schließlich wüßte ich doch zu gern, was Ihr über Spiel und Spaß im (virtuellen) Hörsaal denkt. 😉

Zum Einjährigen

Es gibt sicher spannendere Themen als einen Jahresrückblick. Statistik zum Beispiel. Allerdings funktioniert Statistik nicht ohne Rückblick. Nachdem @phwampfler erste Übersichten via Twitter veröffentlicht hat und @herrlarbig versicherte, er würde sich über mickerige Zahlen nicht totlachen, ist heute also „Hoseruntertag“ oder wie Weiterlesen

Kognitive Wende

Das Fass ist voll. Zu viele Themen, Richtungen und Fragen verstopfen mir den Kopf für das Modul 2A. Felix nennt dies schlicht „Kognitiver overload“. Was ist in einem solchen Fall zu tun? Ganz einfach: Alles ausschütten, abräumen, leerfegen, geistige Festplatte löschen – kurz: noch einmal bei Null anfangen. Weiße Blätter – welch‘ ein Anblick! 😉 Wo Weiterlesen

Halt! Stopp! Es wird mich finden

Seitdem ich hier (sozusagen öffentlich) nach einer Richtung, einem Thema, einer Forschungsfrage z. B. für das Modul 2A suche, erreichen mich auf verschiedenen Kanälen viele Vorschläge aus der (teils unbekannten) Leserschaft. Das ist einerseits wunderbar, trifft andererseits aber nicht den Kern dieses Luxusproblemes. Denn: Ich Weiterlesen

„… und aus dem Chaos…

… sprach eine Stimme: ‚Läch’le und sei froh! Es könnte schlimmer kommen.‘ Ich lächelte und war froh. – Und es kam schlimmer.“ (Quelle: keine Ahnung!) Nun ist „schlimm“ ja immer eine Frage der Perspektive. Grundsätzlich kann ich mich derzeit über nichts und niemanden beklagen. Insofern ist jammern im Augenblick nicht Weiterlesen

„Probleme sind zum Lösen da…“*

Bevor ich kurzfristig und vermutlich netzlos untertauche, schreibe ich im Folgenden ein paar von vielen Stichpunkten auf, die vom Ostseewind hoffentlich so durcheinander gepustet werden, dass danach nur noch ein einziger Gedanke übrig bleibt. Im Moment habe ich zu viel – FragenRichtungen – Themen – Profis – Mischung – Didaktik – Weiterlesen

Von P1 bis P13

Bestandsaufnahme.  Mit dem Statistikschein im Gepäck gehe ich nun wieder einmal der Anfangsfrage dieses Weblogs auf den Grund: Wie finde ich einen Betreuer für eine externe Forschungsarbeit? (Bei „Gepäck“ fällt mir @flossa11 ein, die mir glücklicherweise von einer „Rückkehr in die Höhle“ abriet.) – Seit einiger Zeit habe ich Weiterlesen

Schein oder nicht Schein…

… das war hier die Frage. Punkt 13 Uhr waren die Ergebnisse heute online, während ich mich noch in der Schule vergnügte. Dann kam ich nach Hause und saß vor dem PC wie die Schlange vor dem Kaninchen (oder umgekehrt). Jedenfalls hab ich mich nicht getraut, den elektronischen Brief zu öffnen. Wie kann man nur so aufgeregt sein? Weiterlesen

Die Frage im Heuhaufen

Warten. Während ich auf das Ergebnis der Statistikklausur und die „Eröffnung“ der Lernumgebung für das Modul 2A warte, sausen scheinbar unendliche Gedanken durch meinen Kopf. Im nächsten Semester soll es inhaltlich um die qualitativen Forschungsmethoden gehen. Problem 1: Das Modul schließt mit einer Hausarbeit ab, Weiterlesen

Was machst Du…

… im neuen Semester? Keine Ahnung! Auf diese leichte Frage finde ich im Augenblick einfach keine Antwort. (Interessant an der Fragestellung ist übrigens die Wandlung in den letzten zwei Jahren von „Warum studierst Du?“ hin zu „Was…“.) Eingeschrieben bin ich jedenfalls ab morgen in das Modul 2A (Qualitative Methoden). Dort geht es um das Weiterlesen

Vorläufiges Ergebnis

Genau drei Wochen nach jenem denkwürdigen 4. September 2012 wurden heute die vorläufigen Musterlösungen für den Statistik-Teil der Methodenklausur in Moodle veröffentlicht. Jetzt bin ich viel zu aufgeregt, um hier einen langen und sinnigen Artikel zu schreiben. Meine Eindrücke von der Klausur sind jedenfalls wieder vollständig da – Weiterlesen

Für alle (1D_neu-) Geprüften

Nachdem die Form fast geklärt ist, soll es nun wieder zurück zu den Inhalten gehen. In diesem Beitrag sammele ich ein paar Gedanken und Links zum Thema Prüfung und Noten. Zuerst fiel mir vor einiger Zeit die Website der  „initiative notenfrei“ von Sabine Czerny (hier ein Interview, tröstet bestimmt nach der Klausur) auf. Dort werden nicht nur Weiterlesen

Gräsel

Was ist Empirische Bildungsforschung? Weil ich schon mit den Studienbriefen genug zu lesen (und vor allem zu lernen) habe, wollte ich eigentlich bei der zusätzlichen Pflichtliteratur auf Lücke setzen. Aber mal abgesehen davon, dass ich mich das nicht traue, wären mir damit z. B. „genestete Daten“ (wie wohlig das klingt! – der Link paßt auch Weiterlesen

Berufszufriedenheit von Lehrern – Statistik 17.1 – 17.3 (Ende Teil 2)

Grundzüge der Varianzanalyse. (Die Sache mit der Alterspromotion steht am Ende des Beitrages.) Vor etwa drei, vier Jahren las ich das erste Mal von einer Studie mit dem Thema „Berufszufriedenheit von Lehrern“. Damals dachte ich (noch neidisch), dass dies eine ziemlich gute Forschungsidee sei. Ein paar Studienbriefe später muß ich Weiterlesen

Leben und Lernen – Statistik 11.4

LRS. Am letzten Tag der Osterferien mache ich mir Gedanken über den bisherigen Lesen-Rechnen-Schreiben-Rhythmus. Für Diskussionen hier ist das Tempo anscheinend zu schnell. Die Kritik aus dem Kommentar zum Beitrag Statistik 11.3 nehme ich ernst und gelobe Besserung. (Naja, ehrlicherweise wird der morgige Weiterlesen

Kopfnote

Der Spruch „Pädagogen müssen loben und nicht toben“ stammt von einem Schülervater und ist für mich oberstes Gebot im Unterricht sowie Schulgesprächen. Eltern qualifizieren sich durch ihre Praxis in und mit der Familie als Lehrende und haben in dieser Hinsicht volles Mitspracherecht, wenn es um die schulischen Angelegenheiten ihrer Kinder geht. Weiterlesen

Anstatt Reflexion

Parallelen

Wer berufstätig ist, kommt im Laufe seiner Arbeitsjahre irgendwann mit dem Thema Fortbildung in Berührung. Während diese Veranstaltungen im Bereich der Musikalischen Früherziehung/Elementarbildung seit mindestens 20 Jahren gern in Form von Gruppenarbeiten und -spielen ablaufen, hat solche Art der Beschäftigung von Weiterlesen

Einfach Glück gehabt?

Nach diesem Beitrag (mit interessantem Video) aus dem Projekt „Lernen durch Lehren“ von der PH Ludwigsburg/Heidelberg kann ich mich glücklich schätzen über meine erlebten Studienbedingungen. So lag das fächerbedingte Ausbildungsverhältnis zwischen den Dozenten und Studenten bei 1:1 (Instrument), 1:5 (Ensemble), 1:20 (Musik/Deutsch/Sport) und auch mal 1:100. (Pädagogik/Psychologie). An der Universität in Greifswald gab es Weiterlesen

Richtung Lehrer(ausbildung)

Frei nach dem Motto im Parkplatz Plan soll ab jetzt versucht werden, die Richtungen einzugrenzen, die aus meiner Sicht interessant für eine längerfristige Bearbeitung erscheinen. Das ursprüngliche Ziel wird damit nicht aus den Augen verloren, doch will ich die Zeit bis zur Themenfindung nutzen, damit auch ich einmal sagen kann: „…das Glück rennt hinterher…“.    Weiterlesen

1,4 Millionen…

… aktive Weblogs gibt es nach Zerfaß (2004) schätzungsweise auf der Welt. Und spätestens ab heute werden es noch ein wenig mehr sein, wenn meine Kommilitoninnen und Kommilitonen aus dem ersten Modul des Masterstudienganges „Bildung und Medien: eEducation“ an der FernUni in Hagen ihre eigenen Weblogideen verwirklichen und veröffentlichen. Weiterlesen

Warum?

Wenn eine 98jährige promoviert und ein 85jähriger dieses Projekt sogar an „meiner“ FernUni geschaftt hat, dann wirft das Fragen auf: Wie haben sie das gemacht? Woher nehmen diese Menschen ihre Motivation für eine Dissertation? Wie haben sie ihr Thema und einen passenden Doktorvater gefunden? Weiterlesen