PV „Experteninterview und Qualitative Inhaltsanalyse“

Das Modul 2A „zieht sich“ bzw. ich „schiebe“ es schon seit zwei Semestern. Zuerst wollte ich dafür ein eigenes Thema finden, obwohl ich mich schon vor zwei Jahren für die „Hörsaalspiele“ aus der „unbewachten Goldgrube“ (oh, umgezogen, jetzt hier) entschieden hatte. Seit einer Weile sichte ich Literatur zu diesem Thema und „hänge“ nun an verschiedenen Formulierungen in den Anforderungen zur Hausarbeit, die im Modulhandbuch aufgeführt sind. Glücklicherweise bietet die FernUniversität in Hagen ihren Studierenden Präsenzveranstaltungen (PV) zu verschiedenen Modulen an. Für 2A fand die Veranstaltung an diesem Wochenende in Erfurt unter der Leitung von Karin Krey statt. Der zweite Tag erschien mir dabei methodisch besonders geschickt geplant, mit vielen Beispielen sowie abwechslungs- und ergebnisreich.

Im Mittelpunkt des ersten Teils der PV standen allgemeine Fragen zum Wissenschaftlichen Arbeiten und speziell zu den qualitativen Methoden, z. B.: Was bedeutet „Empirische Sozialwissenschaft“? Warum ist die Inhaltsanalyse ein deduktives Verfahren? Wer kommt als Interviewperson (IP) in Frage? Was bedeutet „modifizieren der Hypothesen“? Welche Gütekriterien müssen in der qualitativen Forschung erfüllt sein? Warum benötigt man überhaupt Hypothesen? Ist z. B. das Alter der IP für die Forschungsfrage von Bedeutung und wie wird es möglichst unfallfrei erfragt?

Einige Besonderheiten im Modul 2A waren wichtig für mich. Die Quelle nach wörtlichen Zitaten mitten im Satz statt erst an dessen Ende zu nennen oder Ziffern schon ab zehn in Zahlen zu schreiben wäre mir z. B. nicht in den Sinn gekommen. Entsprechend verwirrt war ich am Ende des ersten Tages. Die Auflösung erhielt ich später von Maik. Das zählt eben zu den Vorteilen solcher Veranstaltungen: Man lernt neben den Dozenten auch die Mitstudierenden ‚mal „in echt“ kennen, wie z. B. Daniela und Marc.

Der zweite Tag begann mit einer freiwilligen (!) Aufgabe: Wir sollten aus einem kurzen Text eine Hypothese ableiten, diese Ableitung in zwei Sätzen begründen und dabei ein wörtliches Zitat verwenden. Die Herausforderung dabei bestand für mich (1) im frühen Vormittag, (2) der Zeitvorgabe und (3) dem Wort „ableiten“. Wir durften die Lösung anonym abgeben und das fand ich sehr gut! Die folgende Gruppenarbeit, aus einer vorgegebenen Forschungsfrage mögliche Themen und Fragen für den Leitfaden zu entwickeln sowie damit im Rollenspiel (!) ein Interview zu führen, erledigte ich mit Anna und La Go. Ich fing an, mich mit der Methode wohl zu fühlen und im Rückblick meine ich, dass dies auch an der Spielsituation gelegen hat. Das „Spiel“ ist einfach mein Thema!

Nach einigen technischen Tipps zur Aufnahme des Interviews konnten wir zum Abschluss anhand eines kurzen Auszugs aus einem Transkript die Bildung von Kategorien nach Mayring üben. Das machte mehr Spaß, als anfangs von mir erwartet und brachte mich zusammen mit der Auswertung der Einzel- und Gruppenarbeiten auf den Gedanken, endlich damit zu beginnen, die Spiele „einzutüten“.

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cMOOC #ExIF13 „Entdecke die Insel der Forschung“ Teil 3

Was bisher geschah: Der erste und zweite Teil des cMOOCs „Expedition zur Insel der Forschung“ von der FernUniversität in Hagen zu den Themen „Was ist wissenschaftliches Arbeiten?“ und „Wie funktioniert eine Literaturrecherche?“ ist wohl noch den meisten Teilnehmern in Erinnerung.

Den dritten Teil „Wozu brauche ich eine Forschungsfrage?“ konnte ich leider nur per Twitter verfolgen. Sämtliche Links funktionierten bei mir nicht und zwischenzeitlich verabschiedete sich gleich das gesamte PC-Programm. Aber, die Aufzeichnung der Sendung war so schnell wie schon beim letzten Mal online zugänglich.

Nun ja, seit Monaten suche ich also nach der Frage im Heuhaufen und Karin Krey von der FernUni in Hagen erklärt in ihrem Vortrag, warum eine Forschungsfrage überhaupt so wichtig ist: Diese soll eigentlich vom „Berg der Konfusion“ führen. Es müssen dafür allerdings vier Hürden überwunden werden, damit aus der Frage eine richtig gute Forschungsfrage wird. Ich schaue ‚mal auf meine bisherigen Fragen für das Modul 2A und stelle beruhigt fest, dass sie die erwähnten W-Fragewörter enthalten. Sie schaffen damit den gewünschten „Antwortspielraum“ und „Spiel“ ist ja schon mal ein gutes Stichwort! Ob sie allerdings auch beantwortbar sind oder andere Wissenschaftler interessieren, weiß ich nicht. Wie finde ich das vor der Untersuchung heraus? Tja, und wenn es mir auch gelingen sollte, einzelne Merkmale einer guten Forschungsfrage darin zu erkennen, bleibt immer noch das Problem, dass die vier genannten Punkte gleichzeitig auftreten sollen. Hmm, jetzt wird’s eng. Da muss ich gleich noch ‚mal gucken…

Markus Deimann und Sebastian Vogt hatten am Schluss der Sendung wie üblich einen Wunsch an die Teilnehmer. Es sollen prägende Forschungsfragen aus dem eigenen Fachgebiet gefunden werden. Ich bin mir nicht sicher, ob ich den Auftrag richtig verstanden habe. Aber, eine von mehreren spannenden Forschungsfragen fand ich in der Arbeit „Determinanten der Wirksamkeit akademischer Lehrveranstaltungen“ von Adi Winteler (1973). Darin fragt der Autor: „Sind die Formen des gegenwärtig existierenden Hochschulunterrichts geeignet, die Entwicklung wissenschaftlichen Verhaltens zu fördern?“ (S. 26). Winteler gelangte in seiner Untersuchung u. a. zu dem Ergebnis, dass Vorlesungen „am wenigsten“ dafür geeignet sind, „Intrinsische Motivation sich entwickeln zu lassen, sie zu fördern und zu erhöhen“ (S. 180). Seit 40 Jahren ist dieser Fakt also bekannt und trotzdem gibt es sie noch, die klassischen Vorlesungen. Kann nur ich darüber staunen?

cMOOC #ExIF13 „Entdecke die Insel der Forschung“ Teil 1

Rundumentschuldigung. Der verfrühte Fehlstart dieses Beitrages rief einige verwunderte Reaktionen hervor. Die Verwirklichung eines solchen technischen Alptraumes kann man überleben, aber die dadurch hervorgerufene Irritation tut mir leid.

                                                                                                                                      Nach dem #mmc13 konnte ich mir ja schon einigermaßen vorstellen, was es mit einem MOOC auf sich hat. Das Thema „Wissenschaftliches Arbeiten“ interessiert mich sowieso und Tag sowie Uhrzeit passten mir im Gegensatz zu der Beschreibung im Blog von Eva zufällig prima in den Plan. Da lag es also nahe, sich den ersten Teil des cMOOCs von der FernUni Hagen anzusehen. Es begann mit einem kleinen technischen Kampf. Das ist nichts Neues für mich, aber irgendwann hatte ich den Einstieg in den Livestream tatsächlich geschafft. Gut, dass die FernUni eine Aufzeichnung zur Verfügung gestellt hat, so konnte ich mir nämlich den verpassten Anfang trotzdem noch ansehen!

                                                                                                                                       Der Impulsvortrag von Theo Bastiaens gliedert sich in drei Teile (Zusammenhang von Praxis und Theorie, Forschungsplan, Vermittlung der Ergebnisse). Gleich zu Beginn wird darauf hingewiesen, dass es sich bei den Inhalten um die Meinung von Bastiaens in Bezug auf die Bildungswissenschaft handelt. Das ist wichtig zu wissen – und hätte gern noch deutlicher hervorgehoben werden können. Inzwischen habe ich nämlich festgestellt, dass sich die Ansichten über wissenschaftliches Arbeiten trotz aller Regeln und Gemeinsamkeiten im formellen Ablauf einer Forschungsarbeit von Prof. zu Prof. erheblich unterscheiden. Und genau dieser Punkt geht mir momentan mörderlich auf den Senkel!

                                                                                                                                       Die Formulierung der Aufgabe von Wissenschaftlern, Lösungen für ein Problem aus dem Alltag zu finden, hat mir sehr gut gefallen, weil sie kurz, knackig und für mich verständlich war. Nebenbei: Der Wechsel der Anrede schien zwar nicht beabsichtigt, ist Bastiaens aber gut gelungen und zeigt dadurch ebenso wie der charmante Akzent erst so richtig den Mensch hinter dem Wissenschaftler. Das nenne ich jetzt einfach ‚mal authentisch!

Bastiaens begründet seine Meinung mit Beispielen aus Abschlussarbeiten. Er sagt genau, was ihm daran nicht gefällt und vor allem, wie es seiner Ansicht nach besser gemacht werden könnte. Ja, ich mag klare Ansagen im Vorfeld!

                                                                                                                          Schwierigkeiten habe ich mit der Begriffskombination „nachhaltige Innovationen“, weil aus meiner Sicht kein Student einschätzen und beeinflussen kann, ob und wie die Ergebnisse der Abschlussarbeit verwendet werden. Als Ideal mag der Begriff hilfreich sein und vielleicht klärt der empfohlene Beitrag „Innovation ohne Forschung?“ meine Verständnisschwierigkeit. Hier hätte ich mir gleich eine genaue Quellenangabe gewünscht, aber im Blog von Gabi Reinmann wird jeder schnell fündig.

Witzig formuliert fand ich den Hinweis auf die Methodenmodule. Nein, ich versuche nicht, daran vorbei zu kommen, eher, darüber hinweg – diese Einstellung passt auch gut zum Bild mit dem zahnärztlichen Besteck. 😉

                                                                                                                                       Beim Abschnitt „Diskussion der Ergebnisse“ bin ich mächtig in’s Schleudern gekommen. Dort hatte ich zunächst den Eindruck einer allgemeinen Kritik am Fazit. Eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse halte ich für sinnvoll und wichtig für die Leser. Dass die Ergebnisse diskutiert werden müssen, ist klar und das kann ja in der Arbeit mit einem Fazit verbunden werden. Aber, soll ich mich mit (m)einem Professor streiten?

Die Bemerkungen über die Verwendung der Arbeit durch evtl. Auftraggeber fand ich einerseits wichtig. Andererseits frage ich mich, wer als Student die Möglichkeit hat, z. B. eine Bachelor- oder Masterarbeit als Auftragsarbeit zu schreiben? Ist das nicht eher eine Ausnahme?

                                                                                                                                             Ein weiterer Diskussionspunkt ist für mich die Zusammenarbeit in der Forschung zwischen Professoren und Studenten. Humboldt lässt grüßen! Bastiaens verweist darauf, dass dies an der FernUni im Vergleich zu Präsenzuniversitäten weniger gut möglich sein soll. Ich vermute, dass erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Lehrenden und Lernenden weniger von der räumlichen Distanz abhängt, sondern viel mehr von der beiderseitigen Motivation und Bereitschaft zur Kooperation. Das könnte ja ‚mal „Jemand“ erforschen. 😉

Bastiaens spricht auch über bürokratische Hürden, die vor Wissenschaftlern im Hochschulbetrieb offensichtlich aufgebaut wurden. Das bestätigt mich immer mehr in meinem Wunsch, extern forschen zu wollen. Zuversichtlich stimmt mich seine Meinung, dass man wissenschaftliches Arbeiten erlernen kann. In diesem Sinne will ich seinen Satz: „Bewahren Sie die Ruhe!“ in Erinnerung behalten.

Die Hausaufgabe – von Sebastian Vogt zunächst als Wunsch formuliert, was mir natürlich viel besser gefällt – kann ich nicht vollständig erfüllen. Es soll nach weiteren Darstellungen des Forschungsprozesses gesucht werden und dabei stolpere ich schon wieder über das Wort „innovativ“. Hingegen gefällt mir die Idee, Autoren zu finden, die wissenschaftliches Arbeiten unterhaltsam erklären (Quellen zur Aufgabe s. u.).

                                                                                                                                    Fazit: Insgesamt war der Vortrag für mich eine allgemeine Einführung in das Thema „Wissenschaftliches Arbeiten“ und eine kurze Wiederholung der Inhalte aus dem Modul 1D. Sowohl Vortrag als auch Umrahmung – der Dritte im Bunde war Markus Deimann, und dabei fällt mir auf, dass erstens für Teilnehmer außerhalb der FernUni in Hagen die Einblendung der Namen interessant sein könnte und zweitens der erste Teil des cMMOCs ausgesprochen männerlastig war – hätten nach meinem Empfinden noch etwas mehr Freude oder Begeisterung ausstrahlen können. (Doh, wenn ich mir allerdings vorstelle, dass ich das nicht ‚mal ohne Kamera, geschweige denn auf niederländisch, beherrsche…, aber ich bin ja in dieser Hinsicht kein Profi.) Damit würde vielleicht deutlicher, wie viel Spaß die Forschung machen kann.

                                                                                                                                 Besonders gefallen hat mir die Einbindung der Fragen von Teilnehmern, die auf Twitter unter dem Hashtag #exif13 gestellt wurden. Dem guten Hinweis, sich zu vernetzen und auszutauschen, ist bis auf die Frage, wie das für Anfänger auf diesem Gebiet am besten gelingen kann, nichts hinzuzufügen. Gefreut habe ich mich über das Gezwitscher während des Kurses mit @Filzflausch, @kuwi_iddg13, @FBernau und @NullPlusEins sowie den neuen Kontakt zu @Kevin Atkins, der bereits im llz-Blog der Uni Halle über den cMOOC berichtet hat.  Während mir beim #mmc13 die Idee der Anmeldung zum Zweck der Erstellung einer Teilnehmerliste noch etwas seltsam vorkam (hier), finde ich das aus Gründen der Vernetzung inzwischen sehr sinnvoll. Mit solchen Brücken würde es auf der Forschungsinsel auch nicht so einsam. (Wieso eigentlich „Insel“ – wegen der Abbildung? Oder soll das bedeuten, dass alle Forscher auf einer Insel leben? Widerspricht das nicht dem Gedanken der Vernetzung?)

                                                                                                                                      Wer sich für die nächsten Themen und Termine des cMOOCs interessiert, findet sie hier. Auf dieser Plattform könnten aus meiner Sicht auch Zwischenergebnisse, freiwillige Kontaktdaten und Meinungen der Teilnehmer o. ä. ihren Platz finden, damit sich bei der Suche im Netz niemand verirrt.

Und, wer jetzt noch wissen will, womit ich mich auf das wissenschaftliche Arbeiten vorbereite, dem gefällt vielleicht ein kleiner Blick in mein Bücherregal. Versuch einer Literaturliste nach APA 6th – Kritik ist erwünscht:

  • Kromrey, H. (2009). Empirische Sozialforschung. Modelle und Methoden der standardisierten Datenerhebung und Datenauswertung (12. überarb. u. erg. Auflage). Stuttgart: Lucius & Lucius. – natürlich nur wegen der Namen hier aufgenommen
  • Rost, F. (2010). Lern- und Arbeitstechniken für das Studium. Wiesbaden: VS.
  • Schnell, R., Hill, P. B., Esser, E. (2008). Methoden der empirischen Sozialforschung. München: Oldenbourg.
  • Spannagel, C. (2013). Verfassen wissenschaftlicher Texte. [Online-Dokument]. URL: http://wiki.zum.de/PH_Heidelberg/Bausteine/Verfassen_wissenschaftlicher_Texte. (13.06.2013). – Dieser Eintrag findet sich auch im Wiki der Biwi-Lounge und ich gestehe, dass ich dem Autor gegenüber positiv voreingenommen bin.
  • Stock, S., Schneider, P., Peper, E., Molitor, E. (2009). Erfolgreich promovieren. Berlin: Springer. – Achtung, dieses Buch rangiert unter Ratgeberliteratur. Es enthält aber zusätzlich Beispiele „von Promovierten für Promovierende“ – man muss sich schließlich Ziele setzen.
  • Struck, E., Kromrey, H. (2010). PC-Tutor Empirische Sozialforschung. Stuttgart: Lucius & Lucius.
  • Töpfer, A. (2010). Erfolgreich forschen. Ein Leitfaden für Bachelor-, Master-Studierende und Doktoranden. Heidelberg: Springer.

Diese Blogbeiträge finde ich außerdem lesenswert:

„du bist eine dumme kuh!“

Chester hätte es wissen müssen. Gestern Nacht schlug mir per Facebook die Botschaft aus der Überschrift mitten in’s Gesicht. Ich musste eine Weile nach Luft schnappen, bevor ich versuchte, darauf zu antworten, denn ebenfalls gestern hatte ich mich für das Wintersemester an der FernUni Hagen zurück gemeldet.

Schon vor meiner Schulzeit hörte ich solche Sprüche mehr als einmal. Mitschüler/-studenten, auch einige Lehrer und Anverwandte meinten, mir gegenüber ihren Unmut über vermutete oder tatsächliche Dämlichkeit – wer weiß das schon? – zum Ausdruck bringen zu müssen. Manchmal in der obigen Form, viel öfter aber subtiler, z. B. mit dem Satz: „Kunst kommt von Können und nicht von Wollen, sonst hieße es ja Wunst.“ Gehört, geübt, verinnerlicht, verdrängt.

Ich mag diese direkte Ehrlichkeit mehr als das Getuschel hinter meinem Rücken. Durch ständige Wiederholung, ein methodisches Mittel in der Lehre, birgt sie allerdings ein Problem in der Selbstwahrnehmung. Würde nämlich plötzlich jemand sagen: „Das hast Du gut gemacht“, besteht nunmehr die Gefahr des Unglaubens beim Adressaten. Der thematisierte Unglaube wiederum könnte Irritationen beim Sender auslösen. Ein Teufelskreis! Beide Einschätzungen (dumm – gut) sind für den Sender wahr. Auch für den Empfänger der Urteile können sie irgendwann wahr werden, wenn das Denken zu Handlungen führt.

Heute früh erfuhr ich im Blog von Oliver Tacke von einem Projekt der TU Braunschweig. Ich finde es mutig von den Autoren, dort ihre Beiträge zu veröffentlichen. Mit einer breiten Angriffsfläche bietet sich schließlich auch die Möglichkeit, die eigene Arbeit zu reflektieren und, falls notwendig, zu verbessern. Als ich einige der Artikel las, wurde mir allerdings schlagartig klar, dass ich mich bezüglich der Hausarbeit im Modul 2A mit dem wunderschönen Thema „Hörsaalspiele“ gründlich verwählt habe. Es nützt nichts, einen Baustein hinzuzufügen, wenn der Grundstock fehlt. Mit anderen Worten: Wer lehren will, muss wissen, wie Lehren funktioniert. Man kann kein Haus bauen, indem man mit dem Dach beginnt. Das Fundament trägt die Mauern. Die Mauern wiederum können aus vielen Steinen zusammen gesetzt werden und dabei ist eine bestimmte Reihenfolge nötig. Ich stelle mir all‘ die schlauen Leute an der Uni vor, die sich am Anfang ihrer Lehre – das ist unbeabsichtigt doppeldeutig – ihr Wissen darüber, wie Unterrichten überhaupt oder vielleicht besser ginge, mühsam zusammen suchen müssen. Misserfolge, auch auf Seiten der Lernenden, sind damit vorprogrammiert. Für die Hochschuldidaktik stünden aus meiner Sicht im Moment viel grundlegendere Themen an, als es die „Hörsaalspiele“ sein könnten.

Das Schlimme daran ist, dass ich bereits vor mehr als einem Jahr einen ersten Hinweis auf meinen Irrtum erhielt und ihn nicht deuten konnte. Christian Spannagel kommentierte in diesem Blog und wir fragten fröhlich aneinander vorbei, was die Lizenz zum Lehren an Hochschulen betraf! Damals ging ich noch davon aus, dass alle Dozenten an Universitäten das Unterrichten gelernt hätten. Nach ein paar Büchern und Artikeln über Hochschuldidaktik hätte mir der Irrweg ebenfalls auffallen müssen (z. B. hier).

Nun könnte man ja der Meinung sein, dass ein Einzelfall noch nicht ausreicht, um Aussagen über den Geisteszustand zu verallgemeinern. Hier liegt aber kein Einzelfall vor! Seit zwei Wochen verfolge ich eine Diskussion, die im letzten Beitrag (hier) sehr deutlich zeigt, dass mir der Kern bisher noch verborgen blieb. Die Fortsetzung der Diskussion auf Twitter und Beiträge im Blog von Jean-Pol Martin liefern das gleiche Ergebnis. Die Frage, ob nun von Fremden oder mir gestellt,: „Verstehst Du das?“ muss ich immer öfter mit „Nein!“ beantworten. Maslow meint, dass auch „vollständig und deutlich unkreative Menschen“ Wissenschaftler werden können. Aber, wer hat jemals eine dumme Kuh forschen sehen?

Kein Versuch

Es war nicht meine Absicht, hier über einen nicht durchgeführten Versuch zu schreiben. Da aber nun ein Ergebnis vorliegt und die Beschreibung von Experimenten geübt werden muss, nehme ich die Ereignisse der letzten Tage und Wochen zum Anlass dieses Beitrages.

Im Rahmen meiner Literatursuche zum Thema „Hörsaalspiele“ (hier) finde ich immer wieder Texte, zu denen ich weitere Fragen habe. Im Gegensatz zu den Autoren aus meinem ersten Studium leben die Verfasser meistens noch. Was liegt also näher, als mit den Leuten Kontakt aufzunehmen? Naja, fremde Menschen anzusprechen gehört nun ‚mal zu meinen Schwächen. Ich rechne deshalb in einem Zeitraum von Jahren, bis der Wunsch in die Tat umgesetzt ist. Für ein Studium dauert das allerdings viel zu lang, denn Wissenschaftler scheinen bis zum Nestbau im Elfenbeinturm die reinsten Wandervögel zu sein. Außerdem sind die Anschriften oder anderen Kontaktmöglichkeiten von Autoren in ihren Büchern oft veraltet. Aber, Internet und Mail bieten ungeahnte Möglichkeiten!

Vorgeschichte. Es begab sich also (und, auch wenn es wie ein Märchen klingt, es trug sich tatsächlich so zu), dass ich nach einem Blogbeitrag über ein feines Buch erst einmal im Netz nach Informationen über den Autor suchte – und plötzlich eine Mail von ihm erhielt. Obwohl es dabei gar keinen Zusammenhang geben kann, fühlte ich mich erwischt. Dieses Gefühl war für mich so verwirrend, dass ich zunächst alle guten Sitten vergaß und fragte, ob denn jetzt Ärger drohe. Schließlich hatte ich in dem erwähnten Beitrag mehr als reichlich zitiert. Außerdem war ich völlig von den Socken, dass ein Fremder den verhältnismäßig langen Artikel bis zum letzten Satz gelesen hat. Nun, der Verfasser verfügte in seiner Antwort über genügend Humor, was mich dazu anstachelte, ein paar Fragen abzusenden. Das Unglaubliche daran war, dass ich mehrmals prompte Antworten und Hinweise erhielt, die mich in meinen Gedanken voran trieben.

Kein Experiment. Inzwischen las ich weitere Bücher und es tauchten immer neue Fragen auf. Nur, ich konnte und wollte nicht über jeden Text einen Beitrag schreiben und darauf hoffen, dass vielleicht jemand darauf reagiert. Also musste ich agieren und wählte dafür die Form einer Mail. In diesem Fall handelte es sich um eine Autorin, die ebenfalls umgehend antwortete, kurz und gehaltvoll. Sie nannte mir Namen von Personen, die mir helfen könnten. Damit musste ich meine bisherige Vorgehensweise auf den Kopf stellen, d. h. zuerst googeln, um danach die Menschen anzuschreiben. Das allein war schon ziemlich spannend, aber, ein wenig fürchtete ich mich doch vor den Reaktionen. Diese Angst erwies sich allerdings als unbegründet. Nur in einem Fall erhielt ich keine Antwort, was angesichts der Fülle von Informationen und Tipps von allen anderen „Versuchspersonen“ nicht wesentlich in’s Gewicht fiel. Manche sagen auch „nicht signifikant“ dazu. Mehrmals hatte ich sogar den Eindruck, dass eine Zusammenarbeit im Sinne des Ideals von Humboldt entstanden ist. Das klingt zu hoch gegriffen? Egal, die Diskussionen haben mir viel Spaß gemacht und mich in ihrer Intensität beeindruckt. So muss Studieren für mich sein.

Fazit. Eine Beschreibung im wissenschaftlichen Sinne ist das hier nicht geworden. Die Autoren habe ich zwar geplant angeschrieben, aber es gab kein „Forschungsdesign“. Zudem fällt die Auswahl zahlenmäßig unter die Formulierung „nicht repräsentativ“. Die Personen hätten nach Männlein und Weiblein bzw. ihrem akademischen Grad und/oder nach Anzahl und Inhalt ihrer Antworten unterschieden werden können. Für mein Ergebnis ist das unwichtig. Wichtig ist jedoch, dass mir nach wenigen Erfahrungen anderer Art (hier) der Glaube an den Menschen im Wissenschaftler erhalten bleibt. Weil das aber ein subjektiver Eindruck ist, bringt es die Wissenschaft nicht um ein mü voran und gehört damit leider in die (Blog-)Tonne.

Sicherheit und Respekt

Zum Ende des Semesters mehren sich die Umfragen. Evaluationen zur Studierendenzufriedenheit finde ich einerseits sinnvoll und kreuze natürlich auch an, in welchem Maße ich mit der Betreuung durch die Dozenten zufrieden war. Andererseits wurde ich noch nie gefragt, was ich mir von Seiten der Betreuer wünsche. Meine Antwort wäre: Respekt und Sicherheit.

Respekt. Es gibt Menschen, die sagen, dass sie keinen Respekt vor anderen Menschen haben. Ich musste lange nachdenken, doch ich fand niemanden, den ich nicht respektiere. Natürlich gibt es auch Leute, die mir manchmal/ständig – bewußt oder unbewußt – vor das Schienbein knallen. Trotzdem erkenne (suche?) ich an ihnen auch mindestens eine Seite, die es wert ist, respektiert zu werden. Diese Sicht von Dozenten auf Studierende wünsche ich mir – und durfte tatsächlich schon erfahren, dass eine solche Art zu Sehen möglich ist.

Sicherheit. Das könnte ein Sammelbegriff sein für Vertrauen, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Erreichbarkeit usw. usf. Warum ist mir Sicherheit so wichtig? Ganz einfach: Unsicher sein kann ich allein. Es muß möglich sein, den Betreuern Fragen zu stellen, ohne gleich eins auf die Mütze zu bekommen – im schlimmsten Fall vor anderen Menschen. Auf eine sachliche Frage erwarte ich eine sachliche Antwort. Kein Abwarten, was die Kohorte dazu meint, keine Weiterleitung an den Rechtsanwalt, kein Schweigen, kein Abwimmeln, keine offenen Messer. Ich wünsche mir klare Ansagen statt Versteckspiele, Geduld ohne Ende für Fragen ohne Ende. Spaß fände ich ebenfalls angemessen, doch selbst dafür ist ein Fundament nötig: Respekt und Sicherheit.

Studierende können sich die Betreuer ihrer Hausarbeiten nicht aussuchen. Für Diplom- oder Masterarbeiten wird die Auswahl schon gezielter getroffen. Bei meinen bisherigen Versuchen hatte ich wohl Glück. Ich wußte, welches Thema ich wie bearbeiten wollte und fand Professoren, die mich in Ruhe schreiben ließen. Heute würde mir diese Art der Betreuung nicht mehr reichen, weil mir die Kritik fehlte. Und für Kritik brauche ich: Sicherheit und Respekt. Ich weiß, dass es durchaus Dozenten gibt, die sich über die Art der Betreuung von Studierenden Gedanken machen. Aktuelle Beispiele, wenn auch höheren Sphären zugehörig, finden sich in diesem oder diesem Beitrag von Gabi Reinmann. Ich würde dort zu gerne kommentieren: „Vergesst die Menschen nicht und fragt sie nach ihren Wünschen!“ Ist das respektlos?

Maslow: Motivation und Persönlichkeit

Schon auf der ersten Seite begegnet mir der Begriff „Menschenbild“, der sich erst vor etwa einem Jahr in mein Denken geschlichen hat (danke, @Jeanpol!). In Maslows Buch geht es um „eine andere Philosophie der menschlichen Natur, ein neues Menschenbild“ (S. 7). Und gleich weiter an’s Eingemachte: Die „Philosophie des sinnvollen Lebens ist […] verfehlt oder zumindest unreif“ (S. 14). Ebenso besagt die Nörgelei-Theorie nichts Gutes: „… hier sieht es aus, als hätten wir noch immer nicht diese ewig gültigen Lektionen gelernt, nämlich, daß, wenn wir erreicht, wonach wir uns gesehnt haben, […] der ganze Prozeß von neuem beginnt“ (S. 16). An dieser Stelle könnte ich das Buch schon wieder schließen, denn ich ahne, was ich mir damit eingebrockt habe. Aber, gemäß der Nörgelei-Theorie will ich natürlich mehr

Spanische Rosen

Um es gleich vorweg zu nehmen: Es ist alles „massiv“ in Ordnung! 😉

„Chester hätte es wissen müssen,

Sie hätte es wissen müssen, wie’s kommt.

Daß bei all dem Gold dieses Unwetter folgt“ (aus: 3/4 Mond).

M wie massiv.  Einzeln – kein Problem, in der Masse – ein Alptraum schlechthin.

M wie MOOC. Als ich mich in den Weihnachtsferien für die erneute Belegung des Moduls 2A im neuen Semester entschied, hatte ich mich bereits „Blond und blauäugig“ für den MOOC13 angemeldet. Ich folge den MOOC-Aktivitäten ungeplant passiv – und verstehe nur Bahnhof… Ich kann die Zielorientierung dort nicht erkennen. Außerdem plagt mich das schlechte Gewissen, andere Leute zu dem Kurs motiviert zu haben und nun selber die Sache einfach nur zu beobachten.

M wie Mail. Zu Beginn diesen Jahres fasste ich den Entschluss, sämtliche ehrenamtliche Tätigkeiten aufzugeben nach dem Motto: Ganz oder gar nicht! Als ich in der Biwi-Lounge der FernUni Hagen schrieb, dass ich meine Arbeit im Tutorenteam beende, verstopfte sofort mein E-Mail-Postfach mit besorgten Anfragen. Selbstverständlich bekommt jeder eine Antwort. Es ist alles in Ordnung.

M wie Mensch. Meiner Statistik-Patengruppe bleibe ich treu, so lange es noch Fragen zur Klausur am 06. März gibt. Im Sommersemester werde ich keine neue Patenschaft übernehmen. Ist das egoistisch? Vielleicht. Einerseits ist es schön zu beobachten, wie das Verständnis der Gruppe für die Aufgaben wächst. Andererseits will ich jedoch die Angst der Kandidaten vor der Prüfung nicht mehr spüren müssen. Solche starken und gleichzeitig sinnlosen Emotionen!

M wie Mephistopheles. Im „Untergrund“ beschäftige ich mich mit einem Thema, welches mich seit einem Jahr nicht mehr loslässt und in das ich nun langsam eintauche. Genau so, wie ich es mir vorgestellt und gewünscht habe. Am liebsten würde ich dort nicht nur weiter ein-, sondern selber völlig untertauchen; als meine Art des Studiums in Einsamkeit und Freiheit. – Ginge es mir besser, wäre es nicht auszuhalten!

Eine kleine Spielidee

Anfang Dezember erschien im Blog von @kusanowsky der Beitrag „Die Infantilisierung der Wissenschaft“. Auf das dortige Video von Christian Spannagel wurde ich kurze Zeit vorher per Facebook aufmerksam und konnte mir somit noch unabhängig vom Text und von der Diskussion im Blog meine Meinung dazu bilden. Die ersten Eindrücke: 1. Der Mitschnitt war für mich zu kurz. – 2. Das „informelle Gespräch“ (Zarius, 1985) an den Anfang einer Vorlesung zu stellen, lenkt die Gedanken darauf, es könne sich auch im weiteren Verlauf um eine interaktive Veranstaltung handeln. – 3. Die „Gummibärchen-Methode“ scheint nicht nur im Schulbereich verbreitet zu sein, dort allerdings eher am Ende einer Unterrichtsstunde. (Es sollte wieder Schulzahnärzte geben.) Auffällig war dabei jedoch, dass mit den Fledermäusen sowohl ein Übergang zwischen Internet und Vorlesung geschaffen als auch Motivation für den Vortrag, da am Beginn verteilt, angelegt wurde. – 4. Das Wortspiel „Graf Count“ honorierten die Zuhörer weniger mit hörbarem Lächeln als dessen Visualisierung durch eine Handpuppe.
Obwohl ich den Beitrag mehrmals gelesen habe, bin ich mir bis heute nicht sicher, ob ich ihn überhaupt richtig verstehe. Allerdings sind mir in der anschließenden Diskussion einige Wörter besonders verständlich aufgefallen: Spaß, Humor, Freude – oft in Verbindung mit Wissenschaft. Letztlich hatte ich den Eindruck, der Autor will selber nur spielen: Mit Worten, mit Kommentaren, mit dem Nicht-Wissen um seine Person, mit den Lesern und den Schreibenden. Ja, auch ich habe mich hinreißen lassen und dort mitgespielt. Die größten Fettnäpfe lauern schließlich in anderen Blogs. Dieses „Spiel“ hatte jedoch auch eine positive Seite für mich, denn es lenkte meine Gedanken auf einige Fragen, z. B.: Was sind Spiel, Spaß, Freude und wie würde sich deren gezielter Einsatz in Vorlesungen auf die Lernmotivation der Studierenden auswirken? Sind Erwachsene überhaupt bereit, während des Studiums spielend zu lernen? Ist es eine ihrem Alter angemessene Form des Lernens? Wie müßten Lernspiele für diese Zielgruppe/n konzipiert sein? Wie könnten verschiedene mobile Alltagsgegenstände der Vorlesungsteilnehmer (Handy, Tablet, Laptop) oder Soziale Netzwerke (Facebook, Twitter) in Lernspiele innerhalb einer Lehrveranstaltung einbezogen werden? Welche spielerischen Elemente werden bereits von Lehrenden in ihren Vorlesungen eingesetzt? Was „sagt“ die Forschung zu diesem Thema? Immerhin gibt es eine Spielwissenschaft!
Teilweise könnten ein paar der  o. g. Fragen vielleicht schon mit der Statistik dieses Blogs beantwortet werden. TopArtikel271212Die Gründe aber, warum ausgerechnet die beiden Beiträge mit Spielen zur Klausurvorbeitung in kurzer Zeit ungewöhnlich oft im Verhältnis zu anderen Artikeln aufgerufen wurden, erfahre ich dadurch nicht. Es wird also Zeit, diese Spiel-Sache mit und nach allen Regeln der Wissenschaft zu untersuchen. Eine Vorüberlegung zu diesem Thema habe ich in meinem neuen Zettelkasten „Gedankenspiele“ abgelegt. Natürlich freue ich mich auch dort über treue Begleiter. Schließlich wüßte ich doch zu gern, was Ihr über Spiel und Spaß im (virtuellen) Hörsaal denkt. 😉

Zum Einjährigen

Es gibt sicher spannendere Themen als einen Jahresrückblick. Statistik zum Beispiel. Allerdings funktioniert Statistik nicht ohne Rückblick. Nachdem @phwampfler erste Übersichten via Twitter veröffentlicht hat und @herrlarbig versicherte, er würde sich über mickerige Zahlen nicht totlachen, ist heute also „Hoseruntertag“ oder wie Weiterlesen

Kognitive Wende

Das Fass ist voll. Zu viele Themen, Richtungen und Fragen verstopfen mir den Kopf für das Modul 2A. Felix nennt dies schlicht „Kognitiver overload“. Was ist in einem solchen Fall zu tun? Ganz einfach: Alles ausschütten, abräumen, leerfegen, geistige Festplatte löschen – kurz: noch einmal bei Null anfangen. Weiße Blätter – welch‘ ein Anblick! 😉 Wo Weiterlesen

Ohne fremde Hilfe

Was bedeutet eigentlich die Formulierung „ohne fremde Hilfe“ in der Erklärung am Ende einer Haus- oder Diplomarbeit? Vermutlich schreibe ich mich in diesem Beitrag um Kopf und Kragen, denn ohne fremde Hilfe (so wie ich das verstehe) habe ich weder meine Diplomarbeiten noch die letzten Hausarbeiten geschrieben – und trotzdem den Weiterlesen

Halt! Stopp! Es wird mich finden

Seitdem ich hier (sozusagen öffentlich) nach einer Richtung, einem Thema, einer Forschungsfrage z. B. für das Modul 2A suche, erreichen mich auf verschiedenen Kanälen viele Vorschläge aus der (teils unbekannten) Leserschaft. Das ist einerseits wunderbar, trifft andererseits aber nicht den Kern dieses Luxusproblemes. Denn: Ich Weiterlesen

„… und aus dem Chaos…

… sprach eine Stimme: ‚Läch’le und sei froh! Es könnte schlimmer kommen.‘ Ich lächelte und war froh. – Und es kam schlimmer.“ (Quelle: keine Ahnung!) Nun ist „schlimm“ ja immer eine Frage der Perspektive. Grundsätzlich kann ich mich derzeit über nichts und niemanden beklagen. Insofern ist jammern im Augenblick nicht Weiterlesen

„Probleme sind zum Lösen da…“*

Bevor ich kurzfristig und vermutlich netzlos untertauche, schreibe ich im Folgenden ein paar von vielen Stichpunkten auf, die vom Ostseewind hoffentlich so durcheinander gepustet werden, dass danach nur noch ein einziger Gedanke übrig bleibt. Im Moment habe ich zu viel – FragenRichtungen – Themen – Profis – Mischung – Didaktik – Weiterlesen

Von P1 bis P13

Bestandsaufnahme.  Mit dem Statistikschein im Gepäck gehe ich nun wieder einmal der Anfangsfrage dieses Weblogs auf den Grund: Wie finde ich einen Betreuer für eine externe Forschungsarbeit? (Bei „Gepäck“ fällt mir @flossa11 ein, die mir glücklicherweise von einer „Rückkehr in die Höhle“ abriet.) – Seit einiger Zeit habe ich Weiterlesen

Schein oder nicht Schein…

… das war hier die Frage. Punkt 13 Uhr waren die Ergebnisse heute online, während ich mich noch in der Schule vergnügte. Dann kam ich nach Hause und saß vor dem PC wie die Schlange vor dem Kaninchen (oder umgekehrt). Jedenfalls hab ich mich nicht getraut, den elektronischen Brief zu öffnen. Wie kann man nur so aufgeregt sein? Weiterlesen

Die Frage im Heuhaufen

Warten. Während ich auf das Ergebnis der Statistikklausur und die „Eröffnung“ der Lernumgebung für das Modul 2A warte, sausen scheinbar unendliche Gedanken durch meinen Kopf. Im nächsten Semester soll es inhaltlich um die qualitativen Forschungsmethoden gehen. Problem 1: Das Modul schließt mit einer Hausarbeit ab, Weiterlesen

Was machst Du…

… im neuen Semester? Keine Ahnung! Auf diese leichte Frage finde ich im Augenblick einfach keine Antwort. (Interessant an der Fragestellung ist übrigens die Wandlung in den letzten zwei Jahren von „Warum studierst Du?“ hin zu „Was…“.) Eingeschrieben bin ich jedenfalls ab morgen in das Modul 2A (Qualitative Methoden). Dort geht es um das Weiterlesen

Vorläufiges Ergebnis

Genau drei Wochen nach jenem denkwürdigen 4. September 2012 wurden heute die vorläufigen Musterlösungen für den Statistik-Teil der Methodenklausur in Moodle veröffentlicht. Jetzt bin ich viel zu aufgeregt, um hier einen langen und sinnigen Artikel zu schreiben. Meine Eindrücke von der Klausur sind jedenfalls wieder vollständig da – Weiterlesen

Statistik 11.3

Als ich anfing, über das Statistikmodul zu schreiben, dachte ich, dass es hier bald sehr einsam werden würde. Ich habe mich geirrt und danke Euch, denn Eure Aufrufe des Blogs motivieren mich sehr, die Studienbriefe bis zum Ende zu lesen. 🙂 Ganz besonders freue ich mich natürlich über Eure Kommentare, die im Moment leider etwas Weiterlesen