cMOOC #ExIF13 „Entdecke die Insel der Forschung“ Teil 1

Rundumentschuldigung. Der verfrühte Fehlstart dieses Beitrages rief einige verwunderte Reaktionen hervor. Die Verwirklichung eines solchen technischen Alptraumes kann man überleben, aber die dadurch hervorgerufene Irritation tut mir leid.

                                                                                                                                      Nach dem #mmc13 konnte ich mir ja schon einigermaßen vorstellen, was es mit einem MOOC auf sich hat. Das Thema „Wissenschaftliches Arbeiten“ interessiert mich sowieso und Tag sowie Uhrzeit passten mir im Gegensatz zu der Beschreibung im Blog von Eva zufällig prima in den Plan. Da lag es also nahe, sich den ersten Teil des cMOOCs von der FernUni Hagen anzusehen. Es begann mit einem kleinen technischen Kampf. Das ist nichts Neues für mich, aber irgendwann hatte ich den Einstieg in den Livestream tatsächlich geschafft. Gut, dass die FernUni eine Aufzeichnung zur Verfügung gestellt hat, so konnte ich mir nämlich den verpassten Anfang trotzdem noch ansehen!

                                                                                                                                       Der Impulsvortrag von Theo Bastiaens gliedert sich in drei Teile (Zusammenhang von Praxis und Theorie, Forschungsplan, Vermittlung der Ergebnisse). Gleich zu Beginn wird darauf hingewiesen, dass es sich bei den Inhalten um die Meinung von Bastiaens in Bezug auf die Bildungswissenschaft handelt. Das ist wichtig zu wissen – und hätte gern noch deutlicher hervorgehoben werden können. Inzwischen habe ich nämlich festgestellt, dass sich die Ansichten über wissenschaftliches Arbeiten trotz aller Regeln und Gemeinsamkeiten im formellen Ablauf einer Forschungsarbeit von Prof. zu Prof. erheblich unterscheiden. Und genau dieser Punkt geht mir momentan mörderlich auf den Senkel!

                                                                                                                                       Die Formulierung der Aufgabe von Wissenschaftlern, Lösungen für ein Problem aus dem Alltag zu finden, hat mir sehr gut gefallen, weil sie kurz, knackig und für mich verständlich war. Nebenbei: Der Wechsel der Anrede schien zwar nicht beabsichtigt, ist Bastiaens aber gut gelungen und zeigt dadurch ebenso wie der charmante Akzent erst so richtig den Mensch hinter dem Wissenschaftler. Das nenne ich jetzt einfach ‚mal authentisch!

Bastiaens begründet seine Meinung mit Beispielen aus Abschlussarbeiten. Er sagt genau, was ihm daran nicht gefällt und vor allem, wie es seiner Ansicht nach besser gemacht werden könnte. Ja, ich mag klare Ansagen im Vorfeld!

                                                                                                                          Schwierigkeiten habe ich mit der Begriffskombination „nachhaltige Innovationen“, weil aus meiner Sicht kein Student einschätzen und beeinflussen kann, ob und wie die Ergebnisse der Abschlussarbeit verwendet werden. Als Ideal mag der Begriff hilfreich sein und vielleicht klärt der empfohlene Beitrag „Innovation ohne Forschung?“ meine Verständnisschwierigkeit. Hier hätte ich mir gleich eine genaue Quellenangabe gewünscht, aber im Blog von Gabi Reinmann wird jeder schnell fündig.

Witzig formuliert fand ich den Hinweis auf die Methodenmodule. Nein, ich versuche nicht, daran vorbei zu kommen, eher, darüber hinweg – diese Einstellung passt auch gut zum Bild mit dem zahnärztlichen Besteck. 😉

                                                                                                                                       Beim Abschnitt „Diskussion der Ergebnisse“ bin ich mächtig in’s Schleudern gekommen. Dort hatte ich zunächst den Eindruck einer allgemeinen Kritik am Fazit. Eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse halte ich für sinnvoll und wichtig für die Leser. Dass die Ergebnisse diskutiert werden müssen, ist klar und das kann ja in der Arbeit mit einem Fazit verbunden werden. Aber, soll ich mich mit (m)einem Professor streiten?

Die Bemerkungen über die Verwendung der Arbeit durch evtl. Auftraggeber fand ich einerseits wichtig. Andererseits frage ich mich, wer als Student die Möglichkeit hat, z. B. eine Bachelor- oder Masterarbeit als Auftragsarbeit zu schreiben? Ist das nicht eher eine Ausnahme?

                                                                                                                                             Ein weiterer Diskussionspunkt ist für mich die Zusammenarbeit in der Forschung zwischen Professoren und Studenten. Humboldt lässt grüßen! Bastiaens verweist darauf, dass dies an der FernUni im Vergleich zu Präsenzuniversitäten weniger gut möglich sein soll. Ich vermute, dass erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Lehrenden und Lernenden weniger von der räumlichen Distanz abhängt, sondern viel mehr von der beiderseitigen Motivation und Bereitschaft zur Kooperation. Das könnte ja ‚mal „Jemand“ erforschen. 😉

Bastiaens spricht auch über bürokratische Hürden, die vor Wissenschaftlern im Hochschulbetrieb offensichtlich aufgebaut wurden. Das bestätigt mich immer mehr in meinem Wunsch, extern forschen zu wollen. Zuversichtlich stimmt mich seine Meinung, dass man wissenschaftliches Arbeiten erlernen kann. In diesem Sinne will ich seinen Satz: „Bewahren Sie die Ruhe!“ in Erinnerung behalten.

Die Hausaufgabe – von Sebastian Vogt zunächst als Wunsch formuliert, was mir natürlich viel besser gefällt – kann ich nicht vollständig erfüllen. Es soll nach weiteren Darstellungen des Forschungsprozesses gesucht werden und dabei stolpere ich schon wieder über das Wort „innovativ“. Hingegen gefällt mir die Idee, Autoren zu finden, die wissenschaftliches Arbeiten unterhaltsam erklären (Quellen zur Aufgabe s. u.).

                                                                                                                                    Fazit: Insgesamt war der Vortrag für mich eine allgemeine Einführung in das Thema „Wissenschaftliches Arbeiten“ und eine kurze Wiederholung der Inhalte aus dem Modul 1D. Sowohl Vortrag als auch Umrahmung – der Dritte im Bunde war Markus Deimann, und dabei fällt mir auf, dass erstens für Teilnehmer außerhalb der FernUni in Hagen die Einblendung der Namen interessant sein könnte und zweitens der erste Teil des cMMOCs ausgesprochen männerlastig war – hätten nach meinem Empfinden noch etwas mehr Freude oder Begeisterung ausstrahlen können. (Doh, wenn ich mir allerdings vorstelle, dass ich das nicht ‚mal ohne Kamera, geschweige denn auf niederländisch, beherrsche…, aber ich bin ja in dieser Hinsicht kein Profi.) Damit würde vielleicht deutlicher, wie viel Spaß die Forschung machen kann.

                                                                                                                                 Besonders gefallen hat mir die Einbindung der Fragen von Teilnehmern, die auf Twitter unter dem Hashtag #exif13 gestellt wurden. Dem guten Hinweis, sich zu vernetzen und auszutauschen, ist bis auf die Frage, wie das für Anfänger auf diesem Gebiet am besten gelingen kann, nichts hinzuzufügen. Gefreut habe ich mich über das Gezwitscher während des Kurses mit @Filzflausch, @kuwi_iddg13, @FBernau und @NullPlusEins sowie den neuen Kontakt zu @Kevin Atkins, der bereits im llz-Blog der Uni Halle über den cMOOC berichtet hat.  Während mir beim #mmc13 die Idee der Anmeldung zum Zweck der Erstellung einer Teilnehmerliste noch etwas seltsam vorkam (hier), finde ich das aus Gründen der Vernetzung inzwischen sehr sinnvoll. Mit solchen Brücken würde es auf der Forschungsinsel auch nicht so einsam. (Wieso eigentlich „Insel“ – wegen der Abbildung? Oder soll das bedeuten, dass alle Forscher auf einer Insel leben? Widerspricht das nicht dem Gedanken der Vernetzung?)

                                                                                                                                      Wer sich für die nächsten Themen und Termine des cMOOCs interessiert, findet sie hier. Auf dieser Plattform könnten aus meiner Sicht auch Zwischenergebnisse, freiwillige Kontaktdaten und Meinungen der Teilnehmer o. ä. ihren Platz finden, damit sich bei der Suche im Netz niemand verirrt.

Und, wer jetzt noch wissen will, womit ich mich auf das wissenschaftliche Arbeiten vorbereite, dem gefällt vielleicht ein kleiner Blick in mein Bücherregal. Versuch einer Literaturliste nach APA 6th – Kritik ist erwünscht:

  • Kromrey, H. (2009). Empirische Sozialforschung. Modelle und Methoden der standardisierten Datenerhebung und Datenauswertung (12. überarb. u. erg. Auflage). Stuttgart: Lucius & Lucius. – natürlich nur wegen der Namen hier aufgenommen
  • Rost, F. (2010). Lern- und Arbeitstechniken für das Studium. Wiesbaden: VS.
  • Schnell, R., Hill, P. B., Esser, E. (2008). Methoden der empirischen Sozialforschung. München: Oldenbourg.
  • Spannagel, C. (2013). Verfassen wissenschaftlicher Texte. [Online-Dokument]. URL: http://wiki.zum.de/PH_Heidelberg/Bausteine/Verfassen_wissenschaftlicher_Texte. (13.06.2013). – Dieser Eintrag findet sich auch im Wiki der Biwi-Lounge und ich gestehe, dass ich dem Autor gegenüber positiv voreingenommen bin.
  • Stock, S., Schneider, P., Peper, E., Molitor, E. (2009). Erfolgreich promovieren. Berlin: Springer. – Achtung, dieses Buch rangiert unter Ratgeberliteratur. Es enthält aber zusätzlich Beispiele „von Promovierten für Promovierende“ – man muss sich schließlich Ziele setzen.
  • Struck, E., Kromrey, H. (2010). PC-Tutor Empirische Sozialforschung. Stuttgart: Lucius & Lucius.
  • Töpfer, A. (2010). Erfolgreich forschen. Ein Leitfaden für Bachelor-, Master-Studierende und Doktoranden. Heidelberg: Springer.

Diese Blogbeiträge finde ich außerdem lesenswert:

Klausurspiel Statistik

Wer Wäsche wäscht, muss nicht verstehen, wie eine Waschmaschine funktioniert. Wer weiß, wie die Aufgaben in einer Statistikklausur zu lösen sind und trotzdem Zusammenhänge verstehen will, für den ist das Klausurspiel_Statistik (1) gedacht. (Spielanleitung hier: Wiederholungsfragen Kromrey und Zusatzliteratur.) Fortsetzung folgt. PS: Nach einem Einwand der Spielaufsicht Weiterlesen

Schein oder nicht Schein…

… das war hier die Frage. Punkt 13 Uhr waren die Ergebnisse heute online, während ich mich noch in der Schule vergnügte. Dann kam ich nach Hause und saß vor dem PC wie die Schlange vor dem Kaninchen (oder umgekehrt). Jedenfalls hab ich mich nicht getraut, den elektronischen Brief zu öffnen. Wie kann man nur so aufgeregt sein? Weiterlesen

Die Frage im Heuhaufen

Warten. Während ich auf das Ergebnis der Statistikklausur und die „Eröffnung“ der Lernumgebung für das Modul 2A warte, sausen scheinbar unendliche Gedanken durch meinen Kopf. Im nächsten Semester soll es inhaltlich um die qualitativen Forschungsmethoden gehen. Problem 1: Das Modul schließt mit einer Hausarbeit ab, Weiterlesen

Was machst Du…

… im neuen Semester? Keine Ahnung! Auf diese leichte Frage finde ich im Augenblick einfach keine Antwort. (Interessant an der Fragestellung ist übrigens die Wandlung in den letzten zwei Jahren von „Warum studierst Du?“ hin zu „Was…“.) Eingeschrieben bin ich jedenfalls ab morgen in das Modul 2A (Qualitative Methoden). Dort geht es um das Weiterlesen

Vorläufiges Ergebnis

Genau drei Wochen nach jenem denkwürdigen 4. September 2012 wurden heute die vorläufigen Musterlösungen für den Statistik-Teil der Methodenklausur in Moodle veröffentlicht. Jetzt bin ich viel zu aufgeregt, um hier einen langen und sinnigen Artikel zu schreiben. Meine Eindrücke von der Klausur sind jedenfalls wieder vollständig da – Weiterlesen

Danke

Nach einer Woche „Abärgern“ ist es nun soweit: Allen, die mich in diesem Semester durch tiefste Tiefen begleitet und mit ihrer Geduld bedacht haben, danke ich von ganzem Herzen (von halbem wäre ja auch blöde)! Das war zunächst meine Familie im weitesten Sinne, die sehr oft meine geistige Abwesenheit in „weltlichen“ Dingen Weiterlesen

Für alle (1D_neu-) Geprüften

Nachdem die Form fast geklärt ist, soll es nun wieder zurück zu den Inhalten gehen. In diesem Beitrag sammele ich ein paar Gedanken und Links zum Thema Prüfung und Noten. Zuerst fiel mir vor einiger Zeit die Website der  „initiative notenfrei“ von Sabine Czerny (hier ein Interview, tröstet bestimmt nach der Klausur) auf. Dort werden nicht nur Weiterlesen

Abbitte

Ausnahmezustand. Gibt es ein Intervall vor, in und/oder nach bestimmten Lebenslagen, in dem sich Menschen anders als außerhalb dieser Zeitspanne verhalten? Vermutlich ja, denn nur so kann ich im Moment erklären, was passiert ist. In diesem Beitrag erhielt ich „plötzlich und unerwartet“ (nein, es handelt sich nicht um Weiterlesen

540 Wiederholungsfragen

Nachtrag – Aktualisierung aller Wiederholungsfragen am 30.09.2012

Noch drei Tage. Während meiner Intensivkur habe ich nach Übungsmaterial für Fragen im MC-Stil gesucht. In Moodle gibt es z. B. die sogenannten Check- und auch Wiederholungsfragen im Lesekurs von Cornelia Eube. Der PC-Tutor von Kromrey hat ebenfalls Material dazu zu bieten. Weil das natürlich nicht ausreicht, mußte ich mir Weiterlesen

Noch eine Woche…

… und es herrscht erstaunliche Gemütsruhe. Kein Prüfungs-(Alp-)Traum, keine Aufregung, kein Nichts. Zwei Taschenrechner und reichlich Kartenmaterial nehmen mir die Angst vor leeren Batterien während der Prüfung oder Irrfahrten durch Nürnberg zum Klausurort. Möglicherweise liegt das an den mehr als 100 Aufgaben (= 500 Fragen) im Weiterlesen

Intensivkur

In fünf Wochen ist es vorbei. Langsam, aber stetig (!), nähere ich mich den selbigen Verteilungen und vor allem den Aufgaben zum Gauß-Test. Jetzt muß das Wissen und Können nur noch gefestigt werden, damit mehr hängen bleibt, als auf diesem Schaubild aus dem „Halbtagsblog“ von Jan-Martin Klinge. Dafür genehmige ich mir eine Weiterlesen

Darf’s ein bisschen mehr sein?

Aus allen Wolken. In den Hinweisen zur Klausur findet sich die Angabe, dass mit 25 bis 30 Aufgaben zu rechnen sei. In den uns zur Verfügung gestellten Online- und Übungsklausuren sind maximal 23 Aufgaben zu lösen. Das können also im September immerhin bis zu 35 Fragen (eine MC-Aufgabe hat fünf Fragen) mehr sein, als in den Weiterlesen

Stetige Verwirrung

Sechs Wochen vor der Klausur ist es nun soweit: Nachdem sich die Lösungen der Übungsaufgaben dem 100%-Ziel angenähert haben, geht es jetzt wieder bergab. Ständig falle ich bei den Textaufgaben zur stetigen Verteilung und zum Gauß-Test auf die Formulierungen ‚rein. Nicht, dass ich mir nun insgesamt Sorgen machen müßte, Weiterlesen

Neues Auswertungsverfahren

Die Hinweise zur Klausur im September wurden gestern für die Psychologie- sowie die SOZ/POL-Studierenden in Moodle veröffentlicht – und die Angaben zur Auswertung machen mich stutzig. Bisher galt, dass bei fünf richtigen Antworten fünf Punkte vergeben wurden, bei vier richtigen Kreuzen gab es drei Punkte und bei drei Richtigen Weiterlesen

Kurz – kürzer – Kromrey

Mal wieder: ein Freitag, der 13. Die Beiträge hier werden kürzer und seltener. Das hat einen Grund. Vierhundert Seiten zur Empirischen Sozialforschung müssen zusammengefasst bzw. die Zusammenfassung gekürzt werden. Im Moment ist der Text auf 25 Blätter geschmolzen, was mir immer noch als sehr viel erscheint. Am Anfang war Weiterlesen

Auszeichnung

Noch acht Wochen… Nach der dritten Kromrey-Runde sieht die Welt schon wieder besser aus. Die Fragenbatterie aus dem PC-Tutor soll mich auf das Lernen des Kromrey-Teils einstimmen. Während ich über den Aufgaben brüte, sprudelt plötzlich eine Idee für das unbelegte Modul M3 durch meinen Kopf. Man könnte doch, wenn man Weiterlesen

„Sind Blitze, sind Donner…“

Das zweite Halbjahr 2012 begann heute Nacht mit ohrenbetäubenden Gewittern. Allerdings gab es nicht nur meteorologische Donnerschläge! Nachdem ich rein rechnerisch die Statistikaufgaben eintüten kann, habe ich mich an den Bildungsforschungsteil gewagt. Mein lieber Herr Gesangsverein! Die erste Runde der Weiterlesen

Venn-Diagramm

So, jetzt hab‘ ich sie am Wickel! Die Fehleranalyse ergab als ein Problemfeld die Deutung von verknüpften Venn-Diagrammen. Am Anfang sehen die Bilder immer ganz einfach aus. Dann lese ich mir die Aufgabe durch und weiß gar nichts mehr bzw. meine Antworten sind falsch. Das hat mich mörderlich genervt und deshalb habe ich einen Weiterlesen

Fehleranalyse

Die Überschrift klingt nicht nach einem Jubiläum, auch wenn die Blogstatistik schreibt, dass dies genau der 100. Artikel in diesem Lerntagebuch ist. Aber, zum verbalen Feiern bleibt vorerst keine Zeit: Nach der dritten Runde habe ich mein Übungsziel bei vier von sieben Klausuren erreicht und auch in der vierten Rechenrunde gehalten. Die Weiterlesen

Einsam, aber nicht allein

Seit ich mir nun etwas rechnerische Sicherheit antrainiert habe (kaum zu glauben, was nach der Schule noch alles im Kopf ist bzw. wieder reinpaßt), suche ich nach Lernpartnern für den Kromrey-Teil. Dafür habe ich einen Aufruf in der Biwi-Lounge gepostet und als dort sehr verhalten reagiert wurde, noch einmal in der Kursumgebung 03607 gefragt. Nun, was Weiterlesen

Zwischenergebnisse

Das Lehrgebiet vom Modul 1D_neu stellt den Studierenden neben einer Online-Übungsklausur weitere Übungsklausuren zur Verfügung. „Biwis“ sollen zum Training die Klausuren der Fachrichtung POL/SOZ verwenden. Inzwischen gibt es auch eine Übungsklausur nur für den Biwi-Bereich. (Dazu vielleicht später noch einmal mehr.) Ich Weiterlesen

Zusammenfassungen

Seit ein paar Tagen wird in diesem Blog verhältnismäßig oft nach Zusammenfassungen gesucht. Die habe ich natürlich – allerdings auf dem Papier. Ich könnte sie einscannen und den Suchenden hier zur Verfügung stellen. Aber, ob sie die Mindmaps entziffern würden und ihnen das wirklich hilft? Oder ich erstelle die Blätter gleich per PC, dann ist die Sache nicht so aufwändig. Ausgedruckt sieht das natürlich schick aus. Dabei geht mir jedoch ein Weiterlesen

Klausur-Ausfall

Als ich diese Überschrift in Moodle las, wurde mir heiß und kalt zugleich. Fällt die Statistik-Klausur im September aus? Wann wird sie nachgeholt? Kann ich anfangen, mich zu entspannen und unbeschwert in den Sommer zu stürzen? Waren die mühevollen „Denkoperationen“ und stundenlangen Rechenübungen etwa alle umsonst? Wieso sollte Weiterlesen

Guter Hoffnung

Zwei Menschen haben mich in letzter Zeit mit ihren Meinungen und Gedanken unglaublich angestachelt: Silvi und Biwi§x²§Biwi (hier)! Silvi hat die Klausur schon bestanden und mir den Tipp gegeben, die Übungsaufgaben hoch und runter zu rechnen. Das hat sich gelohnt! Brauchte ich für die ersten Aufgaben noch Tage (!), klappte die Online- Weiterlesen

Chalmers

Falsifikationismus. Da ist er wieder: Meister Popper und seine Theorie. In der letzten zusätzlichen Pflichtliteratur geht es noch einmal rund mit Theorien und wissenschaftlichem Fortschritt. Wer die Beispiele verstehen will, sollte sich in Mathe, Physik und Astronomie auskennen… Just in dem Moment, als ich den Text für dröge Weiterlesen

Schnell/Hill/Esser

Konzeptspezifikation, Operationalisierung und Messung. Schon vor diesem Methodenmodul habe ich mich gefragt, wie Untersuchungen z. B. in der Schule durchgeführt und Sachverhalte „mit Menschen“ gemessen werden können. In einer Fußnote dieser Zusatzliteratur findet sich die Antwort: Solche Fragen sind Unsinn. Hmm. Weiterlesen

Seel/Pirnay-Dummer/Ifenthaler

Quantitative Bildungsforschung. Nur noch drei Monate bis zur Statistik-Klausur und mir geht jetzt schon der Eimer auf Grundeis. Dabei ist das mit der Angst (in diesem Fall vor der Klausur) so eine Sache. Florian Freistätter meint: „Wer Bescheid weiß, muss keine Angst mehr haben.“ Aber, wer weiß schon Bescheid? Damit aus mir kein Nervenbündel Weiterlesen

Gräsel

Was ist Empirische Bildungsforschung? Weil ich schon mit den Studienbriefen genug zu lesen (und vor allem zu lernen) habe, wollte ich eigentlich bei der zusätzlichen Pflichtliteratur auf Lücke setzen. Aber mal abgesehen davon, dass ich mich das nicht traue, wären mir damit z. B. „genestete Daten“ (wie wohlig das klingt! – der Link paßt auch Weiterlesen

Kromrey

Empirische Sozialforschung. Nachdem ich erfahren habe, dass dieses Blog prominenten Statistik-Besuch bekam, bin ich etwas verunsichert. (Während ich so vor mich hinschreibe, denke ich nur selten daran, dass das hier prinzipiell alle lesen könnten. Fällt es mir dann ein oder auf, ist es meist zu spät…) Jedenfalls sind die Statistik-Bücher Weiterlesen

WTG

WTG ist in manchen Grundschulen die Abkürzung für das Unterrichtsfach Werken und Textiles Gestalten. Darum geht es hier natürlich nicht, auch wenn ich mit einigen Werken und Worten inzwischen richtig werkeln muß. „Richtig“ ist z. B. ein solches Wort, dicht gefolgt von „Wahrheit“. Im Studienbrief 33210 „Wissenschaftstheoretische Grundlagen“ Weiterlesen

Statistik-Materialien

Nur die Studienbriefe lesen und damit die Statistik verstehen? Bei mir wäre das mächtig schief gegangen. Deshalb mußte noch anderes Material zum Verständnis herangezogen werden. Weil für mich der Spaß beim Lernen groß geschrieben wird, die Lustigkeit im Studienbrief nach meinem Empfinden jedoch viel zu kurz kommt, habe ich Weiterlesen

Neurose – Statistik 18 (Teil 3/Anhänge)

Grundzüge der Matrizenrechnung. Natürlich weiß ich nicht, was eine Neurose ist und ob sie mich schon befallen hat oder noch wird. Auf jeden Fall habe ich mich zunächst sehr und zu lange über den Beitrag „Alterspromotion“ von Fritz B. Simon geärgert. Jetzt muß der Ärger raus und zwar hier. Zur Information für alle Mitstudierenden, die das Weiterlesen

Berufszufriedenheit von Lehrern – Statistik 17.1 – 17.3 (Ende Teil 2)

Grundzüge der Varianzanalyse. (Die Sache mit der Alterspromotion steht am Ende des Beitrages.) Vor etwa drei, vier Jahren las ich das erste Mal von einer Studie mit dem Thema „Berufszufriedenheit von Lehrern“. Damals dachte ich (noch neidisch), dass dies eine ziemlich gute Forschungsidee sei. Ein paar Studienbriefe später muß ich Weiterlesen

Mein Weg – Statistik 16.1-16.5

Das lineare Regressionsmodell. Es zieht sich… Skedastizität ist ein Wort, welches nicht in meinem (offensichtlich zu alten) Wörterbuch steht. Ellenlange Kapitel haben für mich den gleichen Reiz wie ellenlange Formeln. Andererseits: So komme ich meinem Ziel immer näher und das ist ja auch schon eine Menge wert. (Bei dem Begriff „Menge“ Weiterlesen

Kritisches Lob – Statistik 15.1 – 15.5

Statistische Testverfahren. Die Beispiele werden abwechslungsreicher. Kein Würfel oder Roulettespiel in diesem Kapitel, sondern Füllgewichte von Zuckertüten und Füllvolumen von Druckerpatronen sollen anschaulich die Verwendung von Hypothesen-, Gauß- und anderen Tests darstellen. Sogar für (Zahn-)Mediziner und Weiterlesen

Mehr Schwein als Sein – Statistik 12.1 – 12.4

Stetige Zufallsvariablen. Am Sonntag erhielt ich eine Fernlektion via Twitter. Sie begann völlig unverfänglich und endete mitten im Leben. Lernen im Leben sozusagen.  Jean-Pol Martin machte mich auf seinen Artikel „Warnung vor Selbstidealisierung“ aufmerksam und seitdem läuft mein Denken wieder rund, was nichts anderes bedeutet, Weiterlesen

Leben und Lernen – Statistik 11.4

LRS. Am letzten Tag der Osterferien mache ich mir Gedanken über den bisherigen Lesen-Rechnen-Schreiben-Rhythmus. Für Diskussionen hier ist das Tempo anscheinend zu schnell. Die Kritik aus dem Kommentar zum Beitrag Statistik 11.3 nehme ich ernst und gelobe Besserung. (Naja, ehrlicherweise wird der morgige Weiterlesen

Statistik 11.3

Als ich anfing, über das Statistikmodul zu schreiben, dachte ich, dass es hier bald sehr einsam werden würde. Ich habe mich geirrt und danke Euch, denn Eure Aufrufe des Blogs motivieren mich sehr, die Studienbriefe bis zum Ende zu lesen. 🙂 Ganz besonders freue ich mich natürlich über Eure Kommentare, die im Moment leider etwas Weiterlesen

Statistik 11.2

An einem Freitag, dem 13., muß man keinen Blogbeitrag schreiben, aber man kann ja mal einen Blick auf den Notenspiegel werfen. Und siehe da: die Hausarbeit wurde bewertet. Die Decke ist in den Versionen zu finden und weil ich es versprochen habe, klebt dort auch das Preisschild… – Wiederholung ist das Stichwort für heute. Wenn es Weiterlesen