Das war’s!

Nachtrag: Hier geht’s weiter mit dem Thema „Hörsaalspiele“. 😉

„Abstract“. Gesucht unD gefunden – Blogziel erreicht.

Unverschämtes Glück. Am Anfang wAr es pure Langeweile, aber sie brachte mir die Neugier zurück: War’s das? – In der WeihNachtszeit 2011 erhielt ich die ersten Kommentare von P9 auf ArtiKel in diesem Blog und ich erinnere mich noch sehr genau daran, wiE ich mich darüber wunderte: Was soll das? Ist das ein Witz? Das alles konnte unmögliCh ernst gemeint sein! Es wurde eine aufregende Zeit; lang genug, um Anlauf zu nehmen. – Der Geburtstag von Martin Luther im Jahr 2012 erschien mir ein geeignetes Datum, um P9 nach einer Zusammenarbeit zu fragen. EigentlicH war das wieder so ein Ding der Unmöglichkeit: Ein Thema – ein Wort – ein Widerspruch! Außerdem „kannte“ ich diese Person zwaR aus Blogbeiträgen und verschiedenen Videos. Doch umgekehrt hatte sie nicht die geringste Ahnung von mir. Wie verrückt muss man sein, bei dieser Konstellation eine Anfrage zu stellen? Gab es nicht -zig Leute, die scharf auf eine gemeinsame Arbeit mit diesem Menschen waren? Was wäre, wenn inzwischen ein anderer ausgerechnet „mein“ Thema von der Seite mit den vIelen Ideen bearbeiten durfte? Glücklicherweise kamen mir solche Bedenken in dieser Wucht erst, nachdem ich die Mail abgeschickt hatte und daS große Bibbern einsetzte.

Die Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten und am liebsten hätte ich die gute Nachricht soforT in einem Beitrag verbraten: Ich habe mein Blogziel erreicht! Strike! Es funktioniert! Doch das Pflänzchen war viel zu zart, um schon der Öffentlichkeit ausgesetzt zu werden; es konnte schließlich noch eIne Menge schiefgehen mit so vielen Unbekannten in nur einer Gleichung. In die Freude mischte sich nämlich bald wieder die Frage, warum dieser fremde Mensch mir beim Erreichen meiner Ziele behilflich sein wollte? Ich sehe das Vergnügen nur auf meiner Seite; den Rest kAnn ich mir bis heute nicht erklären. Woher kommt z. B. dieses grenzenlose Vertrauen? Aber eines habe ich inzwischen erkannt: Das Projekt trägt genau wie dieses Weblog sämtliche (!) Merkmale voN „Spiel“…

Die Formalien konnten innerhalb weniger Tage dank Jürgen Cholewa und Ann-Christin Elischer von der Pädagogischen Hochschule Heidelberg sowie Martina Wetzel, Sonja Tewinkel und Carola Babinecz von der Hochschule für Musik und Tanz Köln noch vor Weihnachten 2012 geklärt werden. Es begann eine wunderbare Zeit, die ich nur mit Büchern und Blogbeiträgen verbringen durfte. Doch immer wieder wurde dieser Rausch von den Zweifeln des Anfangs unterbrochen: WaS passiert, wenn P9 merkt, wie viel Wissen mir noch fehlt? Kann ich dieses Spiel gewinnen oder werde ich es versemmeln? Wie weit reicht die Geduld dieses Menschen in der Zusammenarbeit?

Im Mai 2013 war es dAnn erst einmal vorbei mit der Gemütlichkeit: Ich sollte beginnen, einen Forschungsplan zu schreiben, obwohl mich just in jenem Augenblick wieder das Gefühl der großen AhnuNgslosigkeit überfiel.

Am Tag des Hl. Nikolaus‘ 2013 wurde der Plan schließlich eingetütet und abgeschickt. Es fühlte sich aN, als hätte ich dAs schönste Weihnachtsgeschenk bekommen.

Seit heute halte ich die MitteilunG in den Händen, dass ich offiziEll forschen darf, also, so ganz richtig. Und wenn einem so viel Gutes widerfährt, dann ist das einen kleinen Höhenflug wert. Tja, ein SpieL ist zwar zu Ende, aber das neue schließt sich praktisch nahtlos an. Freunde der gepflegten Forschung: Ich komme! *Honigkuchenpferdgrinsen*

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7 Gedanken zu „Das war’s!

  1. … bei mir stellt sich sogar stolz ein, weil ich von Anfang an „mit“ dabei war … ich hatte auch nie Zweifel, weil – wie du weißt- ich der Meinung bin, dass Du nicht für Dein Wissen nun dabei bist, sondern für Deine intelektuelle Kapazität …… *applausapplaus*

  2. Glückwunsch für die Ernsthaftigkeit des Ansatzes verbunden mit federhafter Leichtigkeit und spielerischer Forscherfreude. Wir lernen: Öffentlichkeit in den neuen Medien bringt allen Seiten des Dialoges Spaß und richtigen Erkenntnisgewinn. Weiter so! Nach dem Spiel ist vor dem Spiel..:-)

  3. @Luigi Ob man es „Stolz“ nennen kann, weiß ich nicht. Der schwerste Schritt in der Geschichte war für mich die Anfrage. Jetzt bin ich einfach nur glücklich, damals über diesen langen Schatten gesprungen zu sein.

    @Peter Seifert Danke – besser hätte ich es auch nicht beschreiben können!

  4. Pingback: Zwei neue Blogbeiträge aus der Playgroup | Play Group HD

  5. Toll und Herzlichen Glückwunsch – wenn man dies in diesem Fall sagen darf.
    Ein Spiel zu gewinnen, ist etwas Schönes und glücklich machendes. Noch besser, wenn ein neues, spannendes Spiel direkt danach kommt, mit besten Aussichten auf Erfolg.
    Ich bin gespannt, was ich demnächst noch weiter von dir hören werde und was es Neues zu entdecken gibt (durfte letztens noch einem Vortrag zu gamebased learning folgen).

    Gleichzeitig machst du Mut über seinen eigenen Schatten zuspringen, neue Dinge zu wagen und sich Kopfhals in Abenteuer zu stürzen. Egal ob forschungstechnisch, arbeitstechnisch oder auch im Alltag.

    Viel Erfolg weiterhin, aber daran zweifle ich bei dir und dem Mentor/Doktorvater jetzt mal überhaupt nicht.

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