cMOOC #ExIF13 „Entdecke die Insel der Forschung“ Teil 4

Eine kurze Rückblende auf alle bisherigen Themen des cMOOCs „Expedition zur Insel der Forschung“ von der FernUniversität in Hagen: Teil 1 Was ist wissenschaftliches Arbeiten?, Teil 2 Wie funktioniert eine Literaturrecherche? und Teil 3 Wozu brauche ich eine Forschungsfrage?.

Vor dem vierten Teil gab es ein Wiedersehen per Video mit Rainer Jansen („vertunsesichmalnicht“) und Themen aus dem Modul 1B. Sein Hinweis, auf die „Rahmenbedingungen“ eines Autors und seiner Theorie während der Entstehung zu achten, erinnert mich immer wieder z. B. an die Bedeutung des Vorwortes in einem (Lehr-)Buch.

Ohne technische Schwierigkeiten (ich darf das nach dem Desaster vom letzten Mal hervorheben) begann der Videostream mit einer kleinen Überraschung: Markus Deimann und Sebastian Vogt haben einfach die Plätze getauscht! Nein, das ist an sich kein großes Thema, aber als es mir auffiel, habe ich mich ein wenig darüber gewundert, wie schnell man sich doch als Zuschauer an eine bestimmte Ordnung gewöhnen kann. Tja, und weil Gewöhnung in der Lehre gaaaanz gefährlich ist, war der Tausch ein ziemlich geschickter Schachzug! Ein Glück aber, dass wenigstens die Musik zum MOOC nach der Halbzeit noch dieselbe ist.

Um Musik ging es dann auch im Impulsvortrag von Hans-Georg Sonnenberg zum Thema: „Wie findet man methodisch Antworten auf die Forschungsfrage?“. Außerdem wurde die heimliche Frage beantwortet, was Sonnenberg im Schlafzimmer trägt. Aber, im Ernst: So ein Schlafprofil, kurz vor der Klausur erstellt, ist bestimmt lustig. Bei den Begriffen „Schlüsselqualifikation“ und „Kompetenzen“ drängelt sich bei mir ja immer noch das „Einmaleins der Skepsis“ in den Vordergrund, doch die Betonung der Zusammenarbeit von Betreuern und Schreibenden im Sinne eines „Dialogs“ gefällt mir sehr gut. Die Frage nach der Überlegenheit einer bestimmten Methode (qualitativ vs. quantitativ) hat Sonnenberg überzeugend beantwortet. Er kann sich vorstellen, seine „Zeit sinnvoller zu verbringen, als mit Streit über die bessere Methode“.

Die Aufgabe für diese Woche besteht darin, Untersuchungen zu finden, in denen spannende Methoden verwendet werden. Dabei dachte ich sofort an das aktuelle Projekt „Eyetracking“ aus dem Blog von Florian Schimpf.

Was ich bisher noch gar nicht mitbekommen hatte, ist die Möglichkeit, für die Teilnahme am cMOOC ein Zertifikat zu erhalten. Weil ich den Kurs nur aus persönlichem Interesse verfolge, frage ich mich, wozu die Teilnahmebescheinigung nützlich sein könnte. Schließlich will ich mich später nicht darüber ärgern müssen, vielleicht eine Chance verpasst zu haben.

Die gesammelten Werke und Diskussionen der Teilnehmenden zum cMOOC der FernUni finden sich übrigens in der Google+-Gruppe #ExIF13. Und wer jetzt neugierig geworden ist, für den gibt es die Vorschau auf die letzten beiden Termine: Teil 5 am Donnerstag, dem 11.7.2013, um 18.00 Uhr, mit dem Thema: „Wozu braucht man ab und an Mathematik im Forschungsprozess?“ und Teil 6 am Donnerstag, dem 18.7.2013, um 18.00 Uhr, Das Thema: „Auf den Punkt gebracht: Wie schreibe ich eine wissenschaftliche Arbeit?“. Dabei sollte natürlich Twitter unter dem Hashtag #exif13 nicht vergessen werden! 😉

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23 Gedanken zu „cMOOC #ExIF13 „Entdecke die Insel der Forschung“ Teil 4

  1. Liebe Luci,
    du fragst dich nicht ernsthaft, ob du eine Chance verpasst hast, wenn du dieses Zertifikat, für die Teilnahme an dem cMOOC #ExIF13 nicht erhältst – oder? Du schreibst es ja selbst, die Beteiligung an diesem cMOOC (und an vielen weiterbildenden Maßnahmen) ist tatsächlich intrinsisch motiviert. Jedenfalls bei mir. Gut – ich gebe zu, dass sich da auch Widerstand breit macht – wozu denn nun schon wieder ein Zertifikat und bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Andererseits schwirrt mir das Wort ‚Spiel‘ im Kopf herum – aus Lust und Laune Erfahrungen machen, Informationen einsammeln, dabei sein. Und diese beiden Worte: Zertifikat (strukturiert) und Spiel (kreativ) haben nun tatsächlich etwas mit dem Teil des cMOOCs zu tun, denn es ging ja um das methodische Herangehen an die Beantwortung unserer so mühevoll gefundenen und formulierten Forschungsfrage. Und hier scheinen sowohl Struktur als auch Kreativität eine wesentliche Rolle zu spielen (schon wieder) 🙂
    Die Kommunikation zwischen Betreuenden und Schreibenden finde ich ebenfalls bemerkenswert – sie scheint mir allerdings an manchen Stellen etwas ’steif‘. Und dann muss ich als Schreibende auch noch die Präferenzen der Betreuenden kennen – oder nicht?
    Die Erfahrung, die ich mit der Gruppenarbeit gemacht habe, zu der sich die Betreuung nur dann ‚zuschaltet‘, wenn die Arbeit in eine Sackgasse oder auf den Holzweg gerät, fand ich so klasse, dass ich mir diese Arbeitsweise für den Forschungsprozess wünsche.
    Denn die ‚Forschungskollegen‘ haben dermaßen viel Wissen, dass ein gegenseitiges Profitieren möglich ist.
    Ruth

  2. Doch, die Frage ist ernst gemeint und zwar aus zwei Gründen. Erstens frage ich mich, welche Bedeutung die Teilnahmebestätigung für die ausstellende Institution haben könnte und zweitens will ich wissen, wozu ich das Zertifikat verwenden sollte. Stell‘ Dir vor, Du triffst Deinen Traumbetreuer und stellst fest, dass er Wert auf eine solche Bescheinigung legt. Nun hast Du zwar den Kurs mitgemacht, aber diesen Zettel nicht beantragt…
    Hmm, was der Betreuer bevorzugt, wird er mir im Ernstfall schon sagen. Wenn dieser Dialog aber nicht möglich ist, sind wir zwei sowieso nicht füreinander geschaffen.
    Gruppenarbeit ist eine schwierige Kiste: Schon die Aufgabenstellung muss die Mitarbeit aller Gruppenmitglieder beinhalten. Anderenfalls ackern ein paar Leute und der Rest springt auf den fahrenden Zug auf. Das ist für alle Beteiligten eine recht schlechte Erfahrung. Eine gute Arbeitsgruppe zu finden stelle ich mir also genauso schwer vor, wie einen passenden Betreuer.

  3. Hallo Luci, Hallo Ruth,

    ein Zertifikat für die aktive Teilnahme an diesem Mooc zu bekommen finde ich ein nettes Plus. Ich denke, dass wir durch die aktive Teilnahme alle sehr profitieren im Sinne von uns weiterbilden. Und zwar mehr, als wenn wir in ein Seminar gehen, wo wir vlt. einen halben Tag Vortrag hören, um dann mit etwas Glück am Nachmittag noch selbst ein wenig aktiv werden zu können. Über die Teilnahme an solchen Seminaren erhält man ja auch oft ein Zertifikat, warum nicht dann erst recht für ein Schulungskonzept, dass bei aktiver Teilnahme weitaus mehr nachhaltige Bildung bewirkt?
    Benötigt werden Zertifikate zwar „nur“ für Bewerbungen, aber da sind sie quasi notwendig, wenn ich als Bewerberin darauf verweise, mich weitergebildet zu haben. Also wenn ich im Lebenslauf erwähne, dass ich mich im Bereich wissenschaftliches Arbeiten über das reguläre Studium hinaus weitergebildet habe, dann sollte nach den Bewerbungsregeln eine entsprechende Bescheinigung darüber vorliegen.
    Problematisch bei einem cMooc fände ich allerdings, wenn die Bedingung für ein Zertifikat wäre, dass man jede gestellte Wochenaufgabe exakt so wie gestellt und innerhalb der Woche erfüllen müsste. Dann wäre ein großer Vorteil von cMoocs dahin, wenn man frei teilnehmen und gleichzeitig ein Zertifikat möchte – nämlich die selbstgesteuerte Lernzielsetzung. Daher finde ich die für den #exif13 gewählte Formulierung super:
    „* Links zu allen medialen Artefakten, an denen Sie während des ExIF13 beteiligt waren und mit denen wir Ihre Kompetenzentwicklung messen dürfen.“
    Das lässt, wie ich finde, alles offen und die von Dir, Ruth, gewählte Perspektive des Verbindens von Spiel und Strukturiertheit trifft es perfekt 🙂
    Liebe Grüße
    Katja

  4. Zunächst: Gegen ein Zertifikat habe ich rein gar nichts. Allein, mir fehlt der Glaube, dass Zeugnisse oder Teilnahmebescheinigungen bei Bewerbungen irgendjemanden vom Hocker reißen könnten.
    Stundenlange Vorträge sind ja mein Alptraum schlechthin. Insofern ist ein MOOC aus lerntechnischer Sicht sicher im Vorteil, vor allem, weil hier ein Merkmal von Spielen erfüllt wird, nämlich die Freiwilligkeit. Hach, macht das Spaß mit Euch! 😉

  5. In diesem Fall könnte das Zertifikat ja auch einen zweiten Zweck erfüllen: Nicht nur Nachweis, mal zu wissenschatlichen Arbeiten ein „Seminar“ mitgemacht zu haben sondern auch an einem MOOC mitgemacht zu haben – interessant wenn man im Bereich e-Learning tätig sein will?

  6. Spielen wir das doch mal durch 🙂 Du suchst einen Mitarbeiter. Zwei Bewerbungen landen bei Dir. Die Anschreiben gefallen Dir beide gleich gut. Beide Lebensläufe führen die üblichen biografischen Stationen auf: Schule, Ausbildung, Studium, Praktika, Weiterbildungen. Bei der einen Bewerbung sind fast alle Stationen mit Zeugnissen belegt. Bei der anderen liegt nicht ein Nachweis dabei, dass überhaupt irgendeine der Angabe aus dem Lebenslauf „wahr“ ist. Wie würdest Du Dich entscheiden?

  7. @Cornelia Tja, das Argument „e-Learning“ hab ich völlig vergessen – es ist nicht zu toppen, also gebe ich mich geschlagen. 😉
    @Katja Das ist aus meiner Erfahrung nicht die (Berwerbungs-)Realität. Sie sollte vielleicht so sein, doch – ich nenne es jetzt mal beim Namen – entscheidend ist doch eher das soziale Kapital bei einer Bewerbung, meinst Du nicht? Beispiel: Ich kenne Dich, also bekommst Du die Stelle, auch wenn alle anderen bessere Zeugnisse und Zusatzqualifikationen haben. Und – das ist sogar eine Entscheidung, die ich sehr gut nachvollziehen kann.

  8. Ja, klar, da gebe ich Dir völlig recht: Wenn ich jemanden finde, den ich schon kenne und dem ich die Stelle dann auch anvertrauen könnte (kennen allein reicht da nicht 😉 ) ist das natürlich ideal. Aber die Realität sieht für die Organisationen eben auch nicht immer so ideal aus bei der Aufgabe, eine geeignete Person für eine freie Stelle zu finden. Inhaltlich führt das jetzt von unserem Mooc ganz weg, wobei wir uns aber mal fragen könnten, welche Wissenschaft denn hinter der Personalwirtschaft steckt 🙂 Das frage ich mich schon, seit ich die Fachschule für Wirtschaft besucht habe. Welche Wissenschaftstheorie liegt der Betriebswirtschaftslehre zugrunde?

  9. Nachtrag: Grade hatte ich die Erkenntnis, dass ein Zertifikat für einen Mooc für die Katz ist! Ja klar – wenn sich jemand bei mir bewirbt, vor allem mit cMooc xy im LL – dann bemühe ich doch sowieso eine Suchmaschine meines Vertrauens!
    Also „Plus“ wäre natürlich ein individuelles Feedback toll, was aber bei einem Mooc mit mehr als zwei handvoll Aktiven kaum leistbar wäre 😉

  10. So, dann will ich mal wieder ‚mitspielen‘. Ich sammle ja gerne Zertifikate – und habe auch schon eine ganze Reihe davon 😉 Gestern, z.B., habe ich auf Drängen meines Arbeitgebers (extrinsische Motivation) eine ITIL-Prüfung (für das IT-Management) abgelegt – und bekomme ein Zertifikat. Mich interessiert eigentlich der Umgang mit Zertifikaten eher global. Also wie wird in Deutschland damit umgegangen und im Gegensatz dazu in anderen europäischen Staaten oder wie gehen die Amerikaner oder Asiaten mit Zertifikaten um.
    Zertifikate haben jedenfalls eine beschränkte Wertigkeit in Raum und Zeit. Meine Microsoft-Zertifikate (MCSE) bringen mir heute auch kaum mehr etwas, weil die Prüfung noch unter NT abgelegt wurde. Es interessiert auch nicht so sehr, wenn ich mich auf eine Erzieherstelle bewerben würde. Das Zertifikat der Supervisorin würde da schon eher ‚greifen‘.
    Andererseits scheinen Zertifikate die intrinsische Motivation extrinsisch zu unterstützen 🙂
    Es könnte aber auch sein, dass Zertifikate ein ‚Produkt‘ darstellen, das wir für unsere Lerntätigkeiten gerne in der Hand hätten. Da hat es der Bäcker leichter – der backt eine wunderbare Torte, kann die ansehen und vernaschen!
    Da ich gerade schon ein Forschungsprojekt bearbeite, werde ich nicht auf die Suche nach Studien zur Zertifikatskultur gehen 😉 Aber wer weiß – vielleicht hat ja eine Lust dazu….

  11. @Sebastian Vogt „Plötzlich und unerwartet“ – daran habe ich mich immer noch nicht gewöhnt, was die Kommentarkultur betrifft. Ein individuelles Feedback bei der Masse von Teilnehmern? Dieses Vorhaben verdient ja schon wieder Respekt!

    @Ruth Das schnelle Verfallsdatum von Zertifikaten war ein Grund für mich, diesen Zetteln nicht mehr hinterherzuhecheln. Ich habe einen dicken Ordner voll von Teilnahmebestätigungen und Zeugnissen – einen neuen will ich nicht mehr dafür anlegen. Obwohl… ein Minzblättchen vom MOOC passt vielleicht doch noch in die alte Mappe. 😉

  12. Hallo zusammen,

    und erstmal danke Luci, für die Zusammenfassung des vierten Teils. Dein Verweis auf das Eyetracking als innovative Forschungsmethode hat bei mir wiederum auch gleich Assoziationen geweckt: Letztes Jahr kam in der ARD eine Sendung namens „Markencheck“, in der untersucht wurde, weshalb McDonald’s auf Kinder so anziehend wirkt (http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/markencheck/sendungen/der-mcdonalds-check-markencheck-100.html). Dort wurde das Eyetrackingverfahren auch verwendet.

    Zu eurer Diskussion zum Thema MOOCs und Zertifikate kamen mir noch die Fragen, ob einerseits nicht auch der Faktor „Renommee“ relevant ist – also wer den MOOC veranstaltet hat und wessen Name auf dem Zertifikat draufsteht – und ob andererseits nicht auch die Tatsache eine Rolle spielt, dass MOOCs noch recht neu sind und damit bei Personalern vielleicht noch nicht so ihre Wirkung entfalten können (im Horizon Report sind MOOCs erst seit diesem Jahr vermerkt).

    Ganz abgesehen vom Zertifikat, diese Art der „kollaborativen Wissenskonstruktion und -kommunikation“ (ist gerade Thema in meinem FU-Modul) gefällt mir sehr 🙂 Vielen Dank an euch alle!

  13. Pingback: #ExiF13 – Forschungsmethoden | die jetpack theorie

  14. @Dan An das Eyetracking-Verfahren erinnert habe ich mich ursprünglich durch das Statistik-Modul. Dort wird die Methode so beschrieben, wie in Deinem Link. Allerdings habe ich keine Onlinequelle dazu, deshalb herzlichen Dank!
    Die „Gruppenarbeit“ funktioniert hier im MOOC vermutlich auch deshalb so gut, weil wir uns die Mitspieler selber aussuchen können, oder? 😉

  15. @Luci Stimmt 🙂 Und dazu ein Gedanke, der zwar völlig off-topic aber vielleicht auch für dich interessant ist.

    Du benutzt gern den Begriff „Spieler“ statt „Lernende“. Was meinst Du, kann man andere formale und dramatische Elemente von Spielen ebenfalls mit Lernumgebungen vergleichen?

    Mir kam diese Überlegung, weil das Ziel des GBL ja die Anwendung von Spielelementen und -mechaniken zur Vermittlung von Bildungsinhalten ist. Vielleicht ließe sich durch so einen strukturierten Vergleich feststellen, wo die Schnittmengen und damit die Erfolgschancen der Umsetzung am größten sind.

    Formale Elemente die mir jetzt einfallen würden sind:
    – Ziel des Spiels
    – Spielablauf/-steuerung
    – Regeln
    – Ressourcen/Spielobjekte
    – Konflikt
    – Grenzen (Huizingas Magischer Kreis/Zirkel)
    – Ergebnis

    Dramatische Elemente, die den Spieler in das Spiel „hineinziehen“ (engaging elements)
    – ausbalancierte Herausforderung (flow!)
    – „Play“ (spielerische Aspekte im Sinne von „ziellos Spielen“)
    – Spaß
    – Kontext/Prämisse
    – Story
    – Charaktere

    Ist nur so ne Überlegung, vielleicht ist der Mehrwert dieser Forschungsfrage aber auch zu gering 😉

  16. Kurze Erweiterung der „Forschungsfrage“:
    Welche der obigen Elemente fehlen in Lernumgebungen und müssten „künstlich“ hinzugefügt werden?

  17. So, und damit das alles seine Ordnung hat, mache ich einen Thread in meinem Blog auf, ist vielleicht besser als hier off-topic zu sein 😉

  18. Pingback: Spiele und Lernumgebungen: Ein Vergleich | die jetpack theorie

  19. Oh, die häufige Verwendung des Begriffs „Spieler“ statt „Lernender“ ist mir noch gar nicht aufgefallen. Wenn ich darüber nachdenke, rede ich so allerdings auch im Unterricht. Das liegt nun wiederum daran, dass beim Instrumentalspiel eben alle Schüler gleichzeitig Spieler sind. Hmm, in anderen Fächern besteht aber gewissermaßen auch eine Einteilung: Die Lehrenden sind Spielleiter, die Lernenden eben Mitspieler. Was sich hier ein wenig kneift ist der Zwang, also der Unterricht im Rahmen der Schulpflicht. Ein Merkmal von Spiel ist Freiwilligkeit, insofern müsste es die Möglichkeit für die Schüler geben, selber zu entscheiden, ob sie mitspielen oder nicht. Ich habe gute Erfahrungen damit gemacht, diese Entscheidung den Schülern zu überlassen. Insofern halte ich den Vergleich von Spiel und Lernumgebung für eine gute Idee und vermute, dass sich beides miteinander prima verbinden ließe.
    Off-topic finde ich übrigens in diesem Blog in Ordnung. Damit Spielbegeisterte den Anschluss nicht verlieren, darf ich jetzt ‚mal zu Deinem Beitrag zum Vergleich von Spiel und Lernumgebung verlinken. Danke für Deine schönen Anregungen, die mich noch eine Weile beschäftigen werden.

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