cMOOC #ExIF13 „Entdecke die Insel der Forschung“ Teil 2

Donnerstage sind bei mir meistens krachend voll gepackt. Wach werden nicht vor Sonnenuntergang und Temperaturen von 35°C im Schatten – in dieser dösigen Stimmung wollte ich den cMOOC der FernUni in Hagen mit dem Thema „Literaturrecherche“ verfolgen. Aber, was war das denn? Eine 180-Grad-Wendung vom ersten zum zweiten Teil?

Es begann alles ganz harmlos, nein, eher angenehm und spielerisch-leicht. (Wie machen die Leute das in dieser Hitze?) Einige Netzfunde der Teilnehmer wurden vorgestellt, wobei mir die gezeichnete Karte zur Insel der Forschung von Angelika Mogk besonders gut gefiel. Da studiert man semesterlang nebeneinander her und merkt erst durch eine solche Veranstaltung, welche Talente in der FernUni schlummern! Einen ähnlichen Schatz haben Markus Deimann und Sebastian Vogt gehoben, der in Person von Dirk Eisengräber-Pabst plötzlich von der Seite in das Thema einstieg. Mit einem knackigen, sprachlich gewandten Vortrag schloss er nach der Wiederholung einiger Videosequenzen von Theo Bastiaens aus dem ersten Teil des cMOOCs an das Thema „Literaturrecherche“ an. Es war nicht alles neu für mich, aber mir wurde, auch durch die treffende Animation mit „Bötchen“ und Kutter bewusst, wo meine Schwächen in der bisherigen Suche nach passender Literatur liegen. In diesem Sinne heißt es jetzt für mich, ‚mal „etwas Butter bei die Fische“ zu geben und die technischen Möglichkeiten auszureizen. Dass die Kataloge ursprünglich für die bibliothekseigene Nutzung erstellt wurden, wusste ich nicht und fand das sehr spannend.

Respekt, Männer, Ihr habt mir mit diesem zweiten Teil gezeigt, „wo da Barth’l sei Most hoilt“! Selten habe ich an einer (Hoch-)Schule erlebt, dass Feedback nicht nur wahrgenommen, sondern darauf prompt und ohne Sanktionen reagiert wird. Kann man bei so viel Entgegenkommen noch den kleinsten Widerstand leisten, wenn es um die „Hausaufgabe“ geht? Als ich das Wort „Videobotschaft“ in der Aufgabenstellung hörte, war der Ofen jedenfalls erst ‚mal aus. Nach einer Weile hatte ich aber keine Lust mehr, mich ständig von meinem unterirdischen Verhältnis zur Technik ausbremsen zu lassen. Außerdem war ich zu neugierig, wie die Sache funktioniert. Und, wenn es inhaltlich auch keine bahnbrechenden Neuigkeiten verrät, so habe ich es wenigstens probiert.

Tja, was soll ich sagen? Es hat einfach Spaß gemacht! Starthilfe bekam ich bei dem Projekt von @flosa11 und @CaroFNG. Als das Teil fertig war – an meine ehemaligen Sprecherziehungslehrer: Die Fehler höre ich selber, aber ich will mit dem Filmchen nur ein einziges Mal Mut zur Unperfektion trainieren – und es an die Veröffentlichung ging, erhielt ich unerwartet seelisch-moralische Unterstützung per Twitter von @mindjump, @Filzflausch, @mons7 und @woxl. Euch allen vielen Dank dafür! Hier ist also ‚mal wieder ein Erstlingswerk mit meiner Antwort auf die Frage: „Wie recherchiere ich Literatur?“.

PS: Die nächsten Themen und Termine zum cMOOC der FernUni in Hagen gibt es hier.

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2 Gedanken zu „cMOOC #ExIF13 „Entdecke die Insel der Forschung“ Teil 2

  1. Für mich ist der Beitrag ein angemessen klarer Einstieg in die Materie. Vielen Dank.

  2. Pingback: Film ab! ;) | Forschungswege

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