Halt! Stopp! Es wird mich finden

Seitdem ich hier (sozusagen öffentlich) nach einer Richtung, einem Thema, einer Forschungsfrage z. B. für das Modul 2A suche, erreichen mich auf verschiedenen Kanälen viele Vorschläge aus der (teils unbekannten) Leserschaft. Das ist einerseits wunderbar, trifft andererseits aber nicht den Kern dieses Luxusproblemes. Denn: Ich habe selber so viele Ideen, dass ich mich davor kaum noch retten kann. Es ist die fehlende Entscheidung für DIE EINE Frage, die mich im Moment zu zerreißen droht. Das wiederum ist dann wohl eher ein psychologisches Problem und für eine bildungswissenschaftliche Arbeit nicht geeignet. Entscheidungen für eine Sache sind immer Entscheidungen gegen andere Dinge, die vielleicht noch spannender, lustiger oder sinnvoller sein könnten. Ich habe mich aus genau diesem Grund dazu entschlossen, das Themengebiet im „Notfall“ auszulosen, nachdem ich die Studienbriefe aus diesem Modul gelesen haben werde. („Luise, du bist eine Spielverderberin.“) Warum kompliziert, wenn es auch einfach geht? Schließlich dient diese Hausarbeit einzig und allein der Übung. Nicht einmal die Benotung ist hier wichtig, weil dieses Modul zu dem BA-Studiengang gehört. Das wirft natürlich die Frage nach der Motivation auf, eine Übungsarbeit schreiben zu wollen. Nun, ich betrachte es einfach mal als Hobby. Eine Bitte habe ich jedoch an dieser Stelle: Auch, wenn es gut gemeint ist, schickt mir bitte keine neuen Ideen. Es sei denn, jemand hat nicht nur eine Forschungsfrage für mich, sondern würde die dazu gehörige Arbeit auch gern betreuen…  In diesem Sinne: Es wird mich finden, mein Thema! 🙂 Schließlich braucht man für Kreativität ausreichend Zeit und davon habe ich hoffentlich noch genug. Oder, wie Josef Gaßner in einem Interview (hier) sagte: „Es geht darum, zu zeigen, dass auch ein extrem unwahrscheinliches Ereignis eintreten wird, wenn man nur lange genug darauf wartet.“ (Meiner Meinung nach ist das allerdings nicht nur für Mathematiker verständlich, aber, das ist schon wieder ein anderes Thema, sozusagen ein weites Feld, Luise.)

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3 Gedanken zu „Halt! Stopp! Es wird mich finden

  1. Pingback: Ohne fremde Hilfe | Forschungswege

  2. „Dem weht kein Wind, der keinen Hafen hat, nach dem er segelt.“
    Michel de Montaigne

    Ganz viele liebe Grüße 🙂
    Felix B.

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