Vorgehensweise Modul 1D_neu

In Moodle wird am Anfang des Semesters einige Male die Frage gestellt, wie dieses oder jenes Modul am besten bearbeitet werden soll. Nun, wie es „am besten“ funktioniert, weiß ich natürlich nicht. In diesem Beitrag beschreibe ich ‚mal meinen Weg durch das Methodenmodul 1D_neu.

Kurzfassung

1. Studienbriefe und Pflichtliteratur lesen, Zusammenfassungen erstellen

2. Hilfe von Experten und Freunden suchen (Lerngruppe)

3. Übungsaufgaben mit der originalen Formelsammlung rechnen

4. Moodle nutzen

5. Zusatzmaterialien (z. B. Statistik-CD, PC-Tutor) bearbeiten

6. eigene Fragen zum Text stellen

7. auf Ausgewogenheit achten (rechnen und lernen im Wechsel), Lerntagebuch führen

Erläuterungen zur Kurzfassung

1. Nach dem Erhalt der Studienbriefe habe ich sofort mit dem Lesen begonnen und eigene Zusammenfassungen sowie Mindmaps erstellt. Die Reihenfolge (Kromrey, Mittag, Behnke, Tewes und zusätzliche Pflichtliteratur) wich allerdings von der vom Lehrgebiet vorgegebenen „Leserichtung“ ab. Eine Menge zusätzlicher Materialien sollte mir den inhaltlichen Zugang zu diesem Modul erleichtern und auch ein wenig von der Angst vor diesem Semester nehmen.

2. Außerdem fand ich es schon zu Beginn des Semesters wichtig, mich der Hilfe von Könnern und Kennern zu vergewissern. Ich habe (für meine Begriffe verhältnismäßig viele) Menschen angesprochen oder angeschrieben, die mir mathematisch und/oder statistisch mehrere Längen voraus sind. Die Suche nach einer Lerngruppe erwies sich anfangs als sehr schwierig. Erst nach vier Monaten konnte ich feststellen, dass ich zwar einsam, aber nicht allein bin. – Ebenso war mir der Kontakt zu Menschen wichtig, die mit all den fachlichen Dingen gar nichts am Hut haben. Deshalb habe ich sie über mein Vorhaben informiert und konnte mir ihrer seelisch-moralischen Unterstützung sicher sein. Obwohl ich diese Entscheidung im März rein gefühlsmäßig getroffen habe, war dies im Rückblick für mich genau das richtige Vorgehen!

3. Ebenfalls nach ca. vier Monaten habe ich angefangen, die Übungsaufgaben mit dem empfohlenen Taschenrechner und der offiziellen Formelsammlung zu rechnen. Was sich hier so leicht schreibt und liest, war am Anfang erstaunlich schwierig. Damit mich die Aufgaben und Ergebnisse nicht völlig demotivieren, habe ich mir die Zwischenergebnisse in einer Tabelle aufgeschrieben. Da weiß man, was man hat – und vor allem, wo es noch hakt.

4. Wenn Fragen zu bestimmten Formeln oder Rechenwegen auftauchten, habe ich in der Moodle-Lernumgebung zum Statistik-Kurs 33209 mittels Suchfunktion meistens die richtige Antwort gefunden. Der Vorteil: Ich sah, dass viele andere Studierende ebenfalls an den Aufgaben knobelten und – falls es bis dahin im Archiv noch keine Antwort auf meine Frage gab – schnelle Hilfe vom Betreuerteam folgte.

5. Als Abwechslung zum Rechnen habe ich mich am Lesekurs in Moodle beteiligt. Die Beantwortung der Fragen im PC-Tutor „Empirische Sozialforschung“ von Struck/Kromrey sollten mein Verständnis auf diesem Gebiet ebenfalls erweitern.

6. Insgesamt hat mir das Material aber trotzdem nicht gereicht, um auch meine Angst vor der Klausur(änderung) abzubauen. Also habe ich mir in einer intensiven Zeit ohne Internetzugang vier Wochen vor der Prüfung einige Wiederholungsfragen zu den Texten überlegt und versucht, diese zu beantworten. In den anschließenden Diskussionen mit der Lerngruppe hat das sogar Spaß gemacht.

7. Wichtig fand ich letztlich die Einteilung (lesen, lernen und rechnen in gleichen Teilen) des gesamten Studienstoffes. – Dass ich manchen Frust über verschiedene Unzulänglichkeiten in diesem Lerntagebuch abladen konnte, hatte sich schon während des Semesters bewährt. Hilfreiche Kommentare kamen oft aus unerwarteten Richtungen. Solch‘ schöne Erfahrung kann ich nur jedem wünschen! – Ob mein Weg der richtige war, um die Klausur zu bestehen, werde ich in ein paar Wochen erfahren.

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