Abbitte

Ausnahmezustand. Gibt es ein Intervall vor, in und/oder nach bestimmten Lebenslagen, in dem sich Menschen anders als außerhalb dieser Zeitspanne verhalten? Vermutlich ja, denn nur so kann ich im Moment erklären, was passiert ist. In diesem Beitrag erhielt ich „plötzlich und unerwartet“ (nein, es handelt sich nicht um einen Todesfall!) prominenten Besuch und einen Kommentar. (Prominent deshalb, weil ich im Wintersemester 2011/12 den Studienbrief 33082 „Instructional Design“ rauf- und runter gelesen sowie in der Hausarbeit verarbeitet habe. Allen Studierenden aus dem Master-Modul M1 dürfte nun also schwanen, von wem hier die Rede ist.) Das allein war ja schon aufregend und ich habe mich riesig darüber gefreut. Wie ich hier von Christian Spannagel (24.12.11, 10:11 Uhr)  und Jean-Pol Martin (27.12.11, 14:40 Uhr) gelernt hatte, antwortete ich also anredegemäß, mit viel Respekt und schnell. (Dass ich diese Anfängerpeinlichkeiten noch einmal ‚rauswühlen muß, macht die Sache jetzt nicht leichter!) Als ich meinen Antwortkommentar schrieb, wurde mir seltsam klar, dass „etwas“ nicht stimmt. Ich habe ihn dennoch abgeschickt und prompt wurde offensichtlich, worin die Unstimmigkeit bestand! Das Anredepronomen stiftete Verwirrung. Was nun? Alles noch mal umschreiben? Den Text löschen? In einem weiteren Kommentar ging die betreffende Person gelassen-schweigend über meinen Fehltritt hinweg. Drei Tage vor der Statistik-Klausur entschied ich mich also dafür, alles so zu lassen, wie es dort zu lesen ist und darauf zu hoffen, dass niemand falsche Schlüsse daraus ziehen würde. – Die Prüfung kam und ging, ein neuer Beitrag folgte und die Sache schien vergessen. Doch ich hatte die Rechnung ohne Katja gemacht! Sie verfolgt nämlich meine Beiträge sehr genau und vor allem kritisch – eine richtige Wissenschaftlerin eben! In ihrem gestrigen Kommentar (5.9.12, 21:20 Uhr) kam dann alles an’s Licht, was ich gerne unter den Teppich gekehrt hätte…

Ich erkläre hiermit, dass ich Gabi Reinmann nicht persönlich kenne, (das jedoch gerne ändern würde) und dass es sich bei den genannten Kommentaren um die „echte“ Gabi Reinmann mit dem Blog e-Denkarium handelt. Weiterhin lege ich Wert auf die Feststellung, dass ich durchaus in der Lage bin, Sätze, Abschnitte, kurze oder lange Texte und Hausarbeiten im Passiv sowie eindeutig-verständlich zu formulieren. Was ich mir jedoch nicht erklären kann, ist die Tatsache, dass mir dieser Fehler unterlaufen ist. Ich bitte um Entschuldigung für das Missverständnis!

In diesem Sinne: Die Begründung ist nicht sonderlich originell, aber die einzige, die ich habe. Deshalb, liebe Lesende, werdet oder bleibt weiterhin sehr kritisch! 🙂

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3 Gedanken zu „Abbitte

  1. Pingback: Für alle (1D_neu-) Geprüften | Forschungswege

  2. So genannte „richtige Wissenschaftlerin“ = blöde Kuh hätte auch etwas unter den Teppich gekehrt und zwar: Der Familienname der prominenten Person ist im Kommentar von 5.9.12, 21:20 Uhr verkehrt (ohne „n“) geschrieben.

  3. Nach meiner Erfahrung sehen die richtig guten Wissenschaftler schweigend oder humorvoll über derartige Unzulänglichkeiten von uns Unwissenden hinweg. 🙂

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