Seel/Pirnay-Dummer/Ifenthaler

Quantitative Bildungsforschung. Nur noch drei Monate bis zur Statistik-Klausur und mir geht jetzt schon der Eimer auf Grundeis. Dabei ist das mit der Angst (in diesem Fall vor der Klausur) so eine Sache. Florian Freistätter meint: „Wer Bescheid weiß, muss keine Angst mehr haben.“ Aber, wer weiß schon Bescheid? Damit aus mir kein Nervenbündel wird, schaue ich mich um: Eine feine Diskussion zwischen Theorie und Praxis ist hier entflammt. Auch wenn ich nicht mit allen Meinungen in der Diskussion übereinstimme, finden sich dort wunderbare Denkanstöße! Ein schönes Arbeitsthema wäre es doch zu erforschen, wie die Zusammenarbeit von z. B. Schule und Wissenschaft (besser?) funktionert, damit beide Seiten davon profitieren. Ich muß dieses Methodenmodul allein deshalb be- und verstehen, damit ich endlich ordentlich mitdenken und -reden kann! Das wäre dann vielleicht mit der von Seel u. a. beschriebenen Mehrebenenanalyse möglich. – Halbzeit. In drei Monaten ist es vorbei – so oder so.

Seel, N.M., Pirnay-Dummer, P.N., & Ifenthaler, D. (2009). Quantitative Bildungsforschung. In R. Tippelt & B. Schmidt (Hrsg.), Handbuch Bildungsforschung (2. Aufl., S. 551-570). Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften.

Advertisements

3 Gedanken zu „Seel/Pirnay-Dummer/Ifenthaler

  1. Song: I want an A-A-A ( and of course I work for that)

    Nicht ich habe Angst oder ich bin ohnmächtig einer Klausur ausgeliefert, sondern ich arbeite auf mein! Wunschergebnis hin (self-fulfilling prophecy!!!).

    Aber was tust du? Du arbeitest ! und gleichzeitig machst du dich schon jetzt verrückt (Angst), negierst deine Anstrengungen damit, das ist destruktiv im zweiten Teil. Entscheidung für A or B ist erforderlich, fälle sie, noch sind drei Monate Zeit! Danach geht es nicht mehr um Angst sondern nur noch darum, was muss ich für ein A or B genau wissen. Analysiere die alten Klausuren, ermittle die notwendigen Punktezahlen für A or B. Wo und in welchen Teilbereichen willst du und kannst wie viel Punkte holen? Natürlich bleibt eine Restunsicherheit, doch wenn du für ein A or B gelernt hast, aber in der Situation dir nicht vertraust und nervös wirst oder die Tagesform nicht stimmt, langt es immer noch ein souveränes C or D.

    Dann wird die Prüfung spannend und interessant. Deckt sich meine Annahme, was man wissen muss, mit den Prüfungsfragen. Ist meine Strategie aufgegangen, habe ich die richtigen Schwerpunkte gesetzt? Konnte ich dort volle Punktzahlen holen. Landete ich in meinem Punktekorridor? Wie hoch sind die Abweichungen, die ich mir selber gestatte und die objektive? Welche Szenarios sind denkbar? Und dann erst, wenn das Ergebnis eintrifft, geht das Untersuchen erst richtig los. Das Resultat selber ist dann relativ belanglos.

    Ist der Stoff in Teilbereichen unklar, nicht verstanden hilft vielleicht ein Abo des „Sofatutor“ oder Nachhilfe, um das eigene Ziel zu erreichen. I want an …

    Biwi§x²§Biwi

  2. Schöne Prüfungen kenne ich bisher nur aus der Musik. Ein Konzert vorbereiten, üben und dann spielen – da weiß ich vorher relativ gut, was ich kann oder nicht.
    Eine MC-Klausur vorbereiten, üben und dann schreiben – das mag für den Statistik-Teil mit den Matheaufgaben funktionieren und dafür gibt es auch Übungsmaterial. Das reicht jedoch nicht aus.
    Im Moment verstehe ich nicht mal die Fragen im Lesekurs und jeder Beitrag hier ist ein Versuch, meiner Angst vor solchen Fragen in der Klausur Herr zu werden.
    Bei Tageslicht betrachtet hast Du natürlich recht – es ist destruktiv, sich immer wieder herzubeten, was man alles noch nicht kann. Danke für Deine Hilfe!

  3. Pingback: Guter Hoffnung | Forschungswege

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s