Mein Weg – Statistik 16.1-16.5

Das lineare Regressionsmodell. Es zieht sich… Skedastizität ist ein Wort, welches nicht in meinem (offensichtlich zu alten) Wörterbuch steht. Ellenlange Kapitel haben für mich den gleichen Reiz wie ellenlange Formeln. Andererseits: So komme ich meinem Ziel immer näher und das ist ja auch schon eine Menge wert. (Bei dem Begriff „Menge“ fallen mir sofort Zahlen ein… Ist das normal?) Zwei Artikel beschäftigen mich derzeit, weil sie mir bewußt machen, wie sehr ich mich nach ein paar Monaten schon an diese Öffentlichkeit hier im Blog gewöhnt habe. „Schadet Bloggen der wissenschaftlichen Karriere?“ fragt Stefan Schleim in diesem Beitrag. Besonders im letzten Abschnitt schreibt er mir aus der Seele: „Mein eigener Umgang mit der Situation besteht darin, dass ich mich für die Antwort, ob es nun besser oder schlechter für die Karriere ist, nicht interessiere. Schon bei der Auswahl meines Doktorarbeitsthemas, das mich aufs interdisziplinäre Glatteis führte, aber auch auf die Einladung hin, bei den BrainLogs zu bloggen, dachte ich nicht über die Karrieremöglichkeiten und -risiken nach, sondern was am besten zu meinen Wünschen und Überzeugungen passt. Denn lieber will ich mit meinem eigenen Weg scheitern, als auf einem fremdbestimmten Weg erfolgreich sein. Diesen Standard will ich aber niemandem vorschreiben – es mag ferner Situationen im Leben geben, in denen man kaum eine andere Wahl hat. Daher dürfte es auch Fälle geben, in denen man eher zur Vorsicht mahnen müsste: Get tenure first, krieg erst einmal eine Festanstellung, bevor du dich auf Experimente mit ungewissem Ausgang wagst!“ – Auch im zweiten Artikel, einem Interview mit Christian Spannagel,  geht es um Öffentlichkeit und Wissenschaft. Hier sind die Kommentare insofern interessant, als dass sie mir den langsamen, aber sicheren Fall des Elfenbeinturmes zeigen. Man muß kein Hellseher sein um festzustellen, dass die Öffentlichkeit nicht mehr weit entfernt von der Wissenschaft ist – und ich das bestimmt noch erleben werde. Sollte aus mir also jemals ein Forscher werden, könnte das genau mein Weg sein.

Regressionsthema: Mittag, H.-J. (2011): Statistik. Eine interdisziplinäre Einführung. Kurseinheit 2: Wahrscheinlichkeitsrechnung und schließende Statistik. Studienbrief 33209. (S. 205-220). Hagen: FernUniversität.

Außerdem ist es Zeit geworden für: Kromrey, H. (2011): Empirische Sozialforschung. Kurseinheit 1: Empirische Theorie, Forschungsprozess und Operationalisierung. Studienbrief 03607. Hagen: FernUniversität.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s