Statistik 6.1

Wer schon immer mal wissen wollte, wie sich der gesamte Schokoladen-pro-Kopf-Verbrauch der Republik auf verschiedene Bundesländer verteilt oder welche Buchverlage zu den führenden innerhalb der Papierbranche zählen oder ob eine Tendenz zu Polikliniken in der medizinischen Praxis erkennbar ist, der malt sich eine Lorenzkurve. Verbunden mit einer Diagonale sieht diese Kurve aus wie Surfsegel, was im Fachsprech monoton steigender Polygonzug heißt. Polygon bitte nicht mit Poliklinik oder Polylux verwechseln. Es handelt sich lediglich um eine von mehreren Strecken begrenzte geometrische Figur. Wenn nach ausreichend Süßigkeitenverzehr die Lorenzkurve „durchhängt“, also von der Diagonalen abweicht, wird die Konzentration (auf die Figur) immer größer. Wie im richtigen Leben. Da sich meine Konzentration nicht nur auf den Studienbrief Statistik beschränken darf und ich wie nebenbei auch Wissenswertes über die empirische Sozialforschung von Kromrey lese, werden die Beiträge hier ab heute etwas kürzer als gewohnt. Das wiederum kann auch daran liegen, dass mir wirklich keine alltagstauglichen Beispiele für die Anwendung meines angelesenen Wissens einfallen. Wer also gute Ideen dazu hat, den bitte ich sehr herzlich um Erleuchtung.

Quelle: Mittag, H.-J. (2011): Statistik. Eine interdisziplinäre Einführung. Kurseinheit 1: Beschreibende Statistik. Studienbrief 33209. (S. 65-67). Hagen: FernUniversität.

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