Ja, ich will

Am Valentinsdienstag passierte es: „das Glück rennt hinterher“ (1:40) – und ich rannte auf und davon. Wie es dazu kam? Seit einiger Zeit übe ich mich auf den Ratschlag eines Dozenten hin im Umgang mit sozialen Netzwerken. Das ist eine spannende Sache und sollte nach Beendigung der Selbstversuche hier noch einmal aufgegriffen werden. Der gleiche Mensch sagte auch, ich müsse publizieren. Damals wie heute denke ich darüber wie Wormer: „Wer etwas Interessantes zu sagen hat, soll es sagen. Wer nichts zu sagen hat, der schweige“ (Quelle). Und, wie lautete wohl meine Antwort, als ich vor ein paar Tagen gefragt wurde, ob ich einen Gastbeitrag in einem anderen Blog schreiben will? Richtig: „Kunst kommt von können und nicht von wollen, sonst hieße es ja Wunst.“  Jedenfalls klickte ich noch auf den mitgelieferten Link und schloß die Seite vor Schreck über das offizielle Aussehen sofort wieder. Die Frage kam so unverhofft, dass ich nicht einmal in der Lage war, mich über das Thema oder den Zeitpunkt für den Beitrag zu informieren. Jetzt springe ich hier ‚rum wie Rumpelstilzchen und ärgere mich schwarz über die eigene Unzulänglichkeit. Seitdem ist Funkstille zwischen uns und dieser Mensch fragt mich bestimmt nicht mehr. Aber, wenn er es doch macht, dann rufe ich ganz laut: ja, ich will!

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3 Gedanken zu „Ja, ich will

  1. Wer oder was hindert Dich, es selbst zu versuchen? Warte nicht, ob sich der Frager nochmals meldet. Kontaktiere ihn, begründe Deine erste Reaktion und Dein späteres Umdenken. So hast Du noch eine Chance, andernfalls eher keine!

  2. Du hast vollkommen recht! Nichts und niemand hindert mich, es noch einmal zu versuchen. Das habe ich in den letzten Tagen also gemacht – und siehe da: keine Audienz. Vermutlich fehlt es an entsprechender Größe auf beiden Seiten. Im Grunde ist das nicht weiter schlimm, denn der Lerneffekt in dieser Sache ist für mich enorm. Mit dem Beitrag sollen aber auch andere „Mutwillige“ daran erinnert werden, erst einmal in Ruhe nachzudenken.

  3. Pingback: Blond und blauäugig zum MOOC | Forschungswege

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