Anstatt Reflexion

  • blindes Huhn hat Körner bei Christian Spannagel, Jean-Pol Martin und Oliver Tacke gefunden; Bühnenprinzip verstanden; weitere Künstler suchen
  • neben dem bekannten Füllhorn e-Denkarium eine unbewachte Goldgrube entdeckt – Problem: es fehlt eine offizielle Bescheinigung über die Erlaubnis zum Gebrauch von Instrumenten zur Hebung eines Schatzes und bis ich die mal habe, sind die Hörsaalspiele weg wie warme Semmeln an Leute mit Grabungsbefugnis (vielleicht sollte ich Verfasser von amtlichen Texten oder lieber gleich Beamter werden)
  • Flow und Krise gleichzeitig erlebt, dazu Gegenmittel und Unterstützung von Kommilitonen und Betreuung in Moodle erhalten
  • Öffentlichkeit (über den Link muß noch Gras wachsen, aber sehr schöner Artikel!) wieder entdeckt, Hinweise zum Verhalten dort und allgemein bekommen – Ö aushalten üben
  • eine Warnung (17.4., letzter Abschnitt) zum Thema Beruf und Promotion durch Referrer erhalten und diese Funktionsweise noch nicht verstanden
  • Selbstversuch auf Twitter gestartet (Meinung dazu noch geteilt – selber verfolgen ist lustiger als das Gefühl, verfolgt zu werden – was ist eine Coctail-Party?)
  • dank Goldgrube eine zum Thema passende Diskussion  gefunden (würde mich mit dem Ruf „mehr Externe“ am liebsten einmischen, wenn mir das Ding nicht gleich wieder um die Ohren flöge und außerdem löst es auch nicht deren Grundproblem; Was würde Thomas Rose dazu sagen? Wie komme ich überhaupt zu dessen Blog? Wer hat das Problem gewittert und getwittert [unbeabsichtigtes Sprachspiel!] oder ist das eine automatische Werbung an Neulinge?)
  • Lichterkette zum Thema Öffentliche Wissenschaft aufgegangen
  • Blogthema verfehlt: mehr Parkplätze als wissenschaftliche Themen (halt, neue Richtung? Humor und Wissenschaft/ler; außerdem verschaffen sie Zeit zum Denken); diverse Kategorien noch nicht einmal angefangen; eher ein privates statt ein Lerntagebuch, geschweige denn ein Forschungsjournal (Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir – Himmel hilf! mein Lehrer[vor]bild wackelt)
  • Vorstellung von Betreuer/in wird klarer: Humor! (wer hätte das gedacht?), mich gleichzeitig gedanklich fordern und in Ruhe arbeiten lassen (geht das?)
  • Ergebnisse der Diskussionen und nebenbei: privater Entwicklungshelfer hat nicht versagt, ich habe ihn nur 20 Jahre lang nicht richtig verstanden (neue Richtung: Sprachwissenschaft? kenne keine witzigen Sprawis; Richtung: Psychologie oder fächerübergreifend? unterschiedliche Sprachsysteme als Grundlage für das Bestehen langjähriger Ost-West-Beziehungen? – gibts lustige Psychos?)
  • in der letzten Übungswoche: den roten Faden wieder aufnehmen!, weniger im Blog schreiben, mehr in Richtung Hausarbeit denken (von kurzen, schnellen Gedanken auf lange, durchdachte Sätze zurück finden), kurz: die Kurve aus dem Blog in die reale (Forschungs-)Welt nehmen; (mich sticht der Hafer: peer review per Weblog? Warum? Die Diskussionen waren z. T. anregender als die Ursprungstexte!)
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7 Gedanken zu „Anstatt Reflexion

  1. Liebe Luci, heute morgen lese ich alle Bloggs und Kommentare um mitdenken zu können…, um nun festzustellen, dass Du hier nur eine befristete Übung ablieferst. Wie schade! Ich hatte mir gerade eine Rolle zurechtgebaut – „Schulabgänger verwertender“ Unternehmer, der sehr gern und engagiert über mit Dir dialogisiert hätte. Denn Dein Blogg ist überaus erfrischend, kurzweilig und regt das Denken an. Sollte es ein Web-Voting geben: ja – bitte weitermachen !!!

  2. Tja, wenn’s am schönsten ist, soll man aufhören. Das gilt für Rennfahrer und Künstler, aber nicht fürs Lernen. Ich denk’drüber nach. 🙂

  3. Hallo Luci,
    sind das deine Gedanken / Erfahrungen / Erkenntnisse eines einzigen Tages? Und dann auch noch die des ersten Januar? Einem Datum, an dem die allermeisten Menschen außer der Packungsbeilage der Aspirintabletten höchstens noch die Backhinweise für die Tiefkühlpizza studieren? Ich glaube, du hast dein Medium gefunden und legst dabei ein Tempo vor, dass mir immer noch schwindelig wird. Chapeau!

    Viele Grüße
    Sandra
    PS: Statistik – ich komme!

  4. Sandra, mein Plan sah vor, das Blog während der Übewochen regelmäßig zu reflektieren, um eine Grundlage für die Hausarbeit zu haben. Durch die Diskussionen hier ist dieses Vorgehen fast unmöglich geworden, weil sich noch während des Schreibens an einem Beitrag die Ereignisse im Hintergrund überschlagen (Netzwerke/r werden aktiv, Vergangenheit und Gegenwart verbinden sich, neue (Selbst-)Erkenntnisse schmeissen alte (Vor-)Urteile und Einstellungen über den Haufen) und das Grundgerüst für eine Reflexion ständig wackelt. Wenn Du so willst, ist das schon ein Beispiel für einen einzigen Tag, auch wenn sich die Themen während der vergangenen Woche angesammelt haben. Ich hatte übrigens versucht, das Gerüst vorzubereiten, aber keine Chance: es passiert zu viel auf einmal! Nur aus diesem Grund wird es demnächst eine Blogpause (schönes Wort!) geben.
    privat: Alkohol – nicht mal mit Schokolade, Tabletten – nur unter Androhung von Strafe, ital. Essen in jeglicher Form – vertrag ich einfach nicht :), Tempo – war nicht geplant, Hut – danke, ich übe mich im Annehmen von Lob (hoffentlich hab ich das richtig verstanden)
    PS: wir werden immer mehr „Statistiker“, langsam freu ich mich darauf

  5. Pingback: PV “Experteninterview und Qualitative Inhaltsanalyse” | Forschungswege

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