Oestreich/Romberg: Keine Panik vor Statistik!

Ohne Mathe geht es nicht! Wer forschen will, sollte zumindest über Grundkenntnisse in diesem Bereich verfügen. Besser noch wäre wohl spezielles Wissen über Statistik, um zunächst vorhandene Studien sowohl lesen und interpretieren als auch eigene Forschungsfragen gezielt bearbeiten zu können.

„Erfolg und Spaß im Horrorfach nichttechnischer Studiengänge“ verspricht der Untertitel des Buches, welches ich mir schon im vergangenen Semester gekauft habe. Bis zur Hälfte konnte ich es neben meinen Studienbriefen bisher bearbeiten. In sehr kleinen Abschnitten wird tatsächlich mit viel Humor erklärt, was offensichtlich nötig ist zum wissenschaftlichen Forschen. So erfahre ich gleich zu Beginn, dass ich zu den 11,7% der Leser gehöre, die überhaupt ein Vorwort lesen. (Nun gut, da bin ich mal eindeutig im Vorteil, weil mir genau das bereits bestens vermittelt wurde. Also, nicht nur das Lesen, sondern ebenso die Bedeutung der Vorwörter.) Das gibt Mut und läßt noch nichts von Horror erahnen. Auch die witzigen Bilder und Fußnoten sind weit entfernt davon, Statistik als beängstigend zu empfinden. Allein aus diesem Grund hätten die Autoren gut auf das Horrorwort im Titel verzichten können.  Sie empfehlen übrigens, sich nicht nur auf ihr Buch zu verlassen, es vielmehr als Ergänzung der Fachliteratur zu betrachten. Wenn es auch wirklich witzig zu lesen ist – die Panik vor der Statistik-Klausur steigt schon wieder in mir auf!

Literatur (für Mitmacher): Oestreich, M., Romberg, O. (2010): Keine Panik vor Statistik. Erfolg und Spaß im Horrorfach nichttechnischer Studiengänge. Wiesbaden: Vieweg + Teubner.

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10 Gedanken zu „Oestreich/Romberg: Keine Panik vor Statistik!

  1. Hallo Luci,
    dass man diese Grundkenntnisse als angehende Bildungswissenschaftlerin unbedingt haben sollte, darin stimme ich dir uneingeschränkt zu.
    Abgesehen davon, dass ich (als ehemalige Mathematikstudentin) Statistik in unserem nichttechnischen Studiengang als Auflockerung empfinde, rate ich dir dich nicht so sehr auf dein „Horrorfach Statistik“ einzuschießen, sondern dich auf das zu freuen, was darüber hinaus empirische Sozialforschung ausmacht und was ja auch zum Modul 1d – unserer Herausforderung im nächsten Semester – gehört.
    Viele Grüße Caroline

  2. Hallo Luci,
    falls du so Panik vor Statistik hast. Die Fernuni hat eine neue CD erstellt, welche auch ausgezeichent wurde. http://www.fernuni-hagen.de/ksw/medienblog/?p=500
    Bin am überlegen, ob ich mir diese zulegen soll.

    Liebe Grüße
    Sylvia
    Eine neugierige Frage noch meinerseites, studieren du und Caroline noch den BA Bildungswissenschaft?
    Denn 1d gehört zum Bachelor?

  3. Angeblich läuft die CD nicht auf allen PC. Habe zudem schon Unmengen von Material gehortet. Wahrscheinlich ist es nicht nur die Angst vor Mathe als Fach, sondern auch vor den Kommentaren einer bestimmten Person (den Kurs lese ich im Moment zum zweiten Mal mit). Die lähmen mich unglaublich! Das Modul 1D_neu gibt es ja erst seit dem Sommersemester 2011. Ich hatte es ursprünglich aus Interesse an den Methoden belegt und dann erfahren, dass es Fakultäten gibt, bei denen man gar nicht ohne diesen Schein anzuklopfen braucht. Da wurde plötzlich ein Zwang draus, wenn ich mein Ziel dort erreichen wollte.
    BA: Meine Abschlüsse wurden nicht anerkannt, deshalb mußte ich noch mal „zurück auf Null“. Einerseits war das aus zeitlicher und vor allem persönlicher Sicht sehr ärgerlich, andererseits ein schöner Einstieg! Ich lese die anderen Module auch mit und so kam es dazu, dass ich nun im Sommer BA- und im Winter MA-Studentin bin. (Caroline macht wohl aus Interesse 1D, soweit ich weiß.)

  4. Hallo ihr Beiden!
    @Luci. Ich hab die von Sylvia angesprochene CD-Rom. Bei mir läuft sie und ich leih sie dir gerne.
    @Sylvia: Eigentlich studiere ich den MA. Hab aber festgestellt, dass mir als Quereinsteiger diverse Grundlagen fehlen und deshalb bin ich jetzt „Doppelstudent“ 😉 BA BiWi und MA Bildung und Medien – ist doch toll, wenn Teilzeit + Teilzeit immer noch = Teilzeit ist 😀
    Viele Grüße und einen guten Rutsch Caroline

  5. 🙂 nicht meine Richtung – eher deine?!
    Ich hab nach dem Abitur Diplommathematik angefangen, bin aber dann im Rahmen meines Lehramtsstudiums nur bis Höhe Vordiplom gekommen.

  6. Irgendeinen Zusammenhang muß es da geben: Musikgeschichte, Sphärenklänge und Pythagoras. Der Mensch hinter dem Wissenschaftler ist auch noch ein schönes Thema. – Du bist ja lustig, ich dachte wir wollten Statistik zusammen lernen? Du weißt ja schon alles!

  7. Pingback: Modul 1D_neu | Forschungswege

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